Invitation: Commentathons started – a new way to give feedback for contributions and open review

Anja Lorenz:

Die “Saxon MOOCs United” sind ebenfalls Commentathon-Partner. Natürlich darf bereits heiter drauf los kommentiert werden, wenigstens eine gemeinsame Online-Runde soll aber schon noch folgen. Mehr dazu an/nach Ostern…

Originally posted on Sandra Schön:

Bildschirmfoto 2014-04-16 um 21.51.42

Innoqual is an open access journal with a open review philosophy. To broaden the feedback, to involce existing communities, and to lower the treshold for feedback, the innoqual editors developed “commentathons”.  Commenting at open available contributions started already, and besides the official commentathon partners everyone is invited to give feedback for the authors. It is no need to serve with a complete review, but kind and constructive remarks and comments are very welcome!

  • Be nice! Authors have invested work in their submissions and shown the courage to expose their manuscripts to everyone finding his/her way to the INNOQUAL Journal website.
  • Be open! Although our selected tool for open review (Google Docs) allows for anonymous comments, please add your name in the comment fields.
  • Send “I messages”! Opinions can be very diverse. It is easier to find…

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eMOOCs ’14 – die MOOC-Community an der EPFL Lausanne

Anja Lorenz:

“Dabei zeigte sich mal wieder deutlich, dass das Thema irgendwie nichts Neues ist, aber einen solchen Ruck durch den Bereich E-Learning geschickt hat, dass es ganze Konferenzen füllt und so viele Personen und Institutionen mobilisiert in der digitalen Lehre aktiv zu werden.”

Originally posted on E-Portfolio @ TUD:

Am 08.02.14 reisten wir los: Anja und ich, in Vertretung für das gesamte SOOC-Team düsten per Nachtzug nach Lausanne zum MOOC European Stakeholders Summit . Nach einem traumhaften Sonntag in Lausanne und einem doch recht komischem Abend vor den Schweizer Nachrichtensendern (an diesem Sonntag war die Abstimmung zur Initiative «Gegen Masseneinwanderung»   mit viel Social Media Aktivität ) startete am Montagmorgen die Tagung mit dem Pre-Conference-Tutorial von S. Rohrer und H. Pongratz .

Es folgten zwei spannende Tage mit viel Infos rings um kommerzielle und wissenschaftliche Einblicke in das Thema MOOCs. Dabei zeigte sich mal wieder deutlich, dass das Thema irgendwie nichts Neues ist, aber einen solchen Ruck durch den Bereich E-Learning geschickt hat, dass es ganze Konferenzen füllt und so viele Personen und Institutionen mobilisiert in der digitalen Lehre aktiv zu werden. Deshalb bin ich keine von denjenigen, die MOOCs verteufelt, als schlechteres WBT oder neues Wort für Vorlesungsaufzeichnungen…

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“Roast”-Methode

Ich habe eine Idee für eine Kreativitätsmethode. Die Idee basiert weder auf Referenzen noch auf sonstigen wissenschaftlichen Vorgehensmodellen oder -vorgehensweisen, sie ist schlichtweg nicht wissenschaftlich entstanden. Dennoch gefällt sie mir gut. Daher will ich sie hier (und ggf. auch noch zu weiteren Gelegenheiten) zur Diskussion stellen. (Das geht schneller, als sie zu publizieren und akzeptiert durchaus Entwurfstadien, ganz nach dem Open-Science-Gedanken).

tl;dr

Statt die Vorteile und Potentiale eines Diskussionsgegenstands zu lobpreisen, soll die Roast-Methode Argumente der pessimistischen Perspektive hervorbringen: Warum kann diese Idee gar nicht klappen, warum ist das totaler Quatsch, warum ist es nichts Neues etc. Damit verschärft sie die Kopfstandmethode hin zu einem Format, das gerade in der Aufdeckung von Lücken auch zu neuen Anforderungen führen kann.

Ansatz: Kopfstandtechnik, Alles Nichts Oder & Roast Comedy

Ich mag kontroverse Formate. Ebenso habe ich in der Lehre erfahren, dass Lernende diese auch gern annehmen: eben weil sie scheinbar so selten zur Kritik aufgefordert werden, haben sie Schwierigkeiten, diese zu äußern. In hochschuldidaktischen Weiterbildungen habe ich die Kopfstandtechnik kennnengelernt und finde sie gut (und das war bei weitem nicht mit allen Formaten so). Im Rahmen des SOOC habe ich sie bspw. auch produktiv einsetzen können, um die Erwartungshaltung der Teilnehmenden abzufragen. Aber das Ganze könnte auch aggressiver sein…

Anfang der 90er gab es auf RTL die Spielshow “Alles Nichts Oder?!” mit Hella von Sinnen und Hugo Egon Balder. Das ist so lange her, dass auch ich die Sendung nur aus ihren Wiederholungen kenne. Dabei wurde darauf hingearbeitet, dass am Ende die Gastgeber möglichst viele Torten ins Gesicht geworfen bekommen. In Spielen wurde die Anzahl der Torten, die am Ende geworfen werden durften, erkämpft.

Etwas weiter geht derzeit das Roast-Comedy-Format, bei dem irgendjemand oder irgendetwas gezielt dem Spott ausgesetzt wird. Der TV-Sender Comedy Central widmet sich hierfür bspw. der Verunglimpfung von konkreten bekannten Persönlichkeiten, die hierzu auch selbst eingeladen werden.

Ziel der Methode

Ein Betrachtungsgegenstand (eine Lösungsidee, ein Produkt…) soll insbesondere der negativen Kritik ausgesetzt werden. Damit kann man entweder

  1. dieser Kritik durch passende (und bisher offenbar fehlenden) Argumentationen begegnen, die in nachfolgenden Präsentationen dann nicht vergessen werden sollten ODER
  2. echte Schwachstellen des Betrachtungsgegenstandes identifizieren. Die nicht widerlegbaren Aspekte können dann leicht als Anforderungen identifiziert werden, die in die Weiterentwicklung des Betrachtungsgegenstands einfließen müssen.

Ablauf

Es erscheint als logisch (d. h. ich kann Aufbau und Vorgehen gerade nicht wissentschaftltlich belegen), dass folgende Punkte mindestens für den Ablauf berücksichtigt werden müssen:

  1. Präsentation/Darstellung des Betrachtungsgegenstands
  2. Klärung eventuell auftretender Verständnisfragen
  3. Sammeln von Gegenargumenten
  4. Reaktion auf Gegenargumente, d. h. entweder
    • inhaltlich widerlegen,
    • Relevanz widerlegen oder
    • als Anforderung aufnehmen.
  5. Dokumentation von
    • (Gegen-)Argumenten, die in zukünftige Präsentationen mit aufgenommen werden müssen und
    • Anforderungen, die durch die Diskussion entstanden sind.

Grundsätze und Unterstützungsmöglichkeiten

Grundsätzlich dürfen dem Roast keine Hierarchien im Weg stehen. Ich kann mir gut vorstellen, dass man es auch in der regulären Lehre anwendet, aber dann muss von vorn herein klar sein: Das Finden von Gegenargumenten ist Sinn und Zweck. Es ist keine Kritik an demjenigen, der den Betrachtungsgegenstand vorstellt. Der “Verteidiger” des Betrachtungsgegenstands sollte glaube ich auch nicht bewertet werden, denn sonst traut sich das Plenum nicht, hier ernsthaft Kritik zu üben. Wenn überhaupt liegt die Leistung in dem Finden und Formulieren der Gegenargumente.

Zum Aufbau eines Roasts scheinen folgende Elemente für die Unterstützung sinnvoll:

  • Dokumentationswerkzeuge
    • um Gegenargumente (Schritt 3) können zu sammeln (Moderationskarten, Etherpad,…)
    • um neue Anforderungen aufzunehmen
  • Dokumentationsrolle: Um auch wirklich alle Argumente zu erfassen könnte es sinnvoll sein, einen Teilnehmenden zum “Schriftführer” der Argumente zu benennen.
  • Weitere Ideen:
    • Sollte es dazu kommen, dass Gegenargumente/Anfragen etc. weiterhin von externen Stellen gesucht werden, dann könnte eine Art Galgenraten die Teilgebenden motivieren, weitere Schwachstellen zu finden.
    • Wenn man die Methode in der regulären Lehre einsetzt, dann könnte es schwierig sein, jemanden als “Verteidiger” einer Idee auszuwählen. Hier braucht es inhaltliche und argumentative Sicherheiten, die sich vielleicht nur schwer finden lassen. In diesem Fall könnte man auch mehrere Teilnehmenden oder eine Gruppe zur Verteidigung des Betrachtungsgegenstandes benennen.

Wer hat weitere Ideen?

Als erste Ideensammlung soll das genügen. Ich überlege auch, das ganze beim #ecfra14 als Session anzubieten und dort weiterzuentwickeln. Man könnte das in diesem Rahmen auch gleich ausprobieren, sozusagen als Self-Roast :D. In jedem Fall bin ich (über welchen Kanal auch immer, gern auch hier in den Kommentaren) dankbar über weitere Ideen und Hinweise: Gibt es so etwas in der Art vielleicht schon? Welche weiteren Strukturierungshinweise braucht es? Welche weiteren Unterstützungsmaßnahmen sind nötig? Wie könnte man das ganze optimal dokumentieren? War sind große Fallen dabei? Worauf müsste man sonst noch achten?…

Und los geht es: SOOPAL-Auftakt am Mittwoch!

Anja Lorenz:

Ich hab ja schon ein wenig Bammel…

Originally posted on SOOPAL:

Start by jakeandlindsay ( CC-BY )

Am Mittwoch, den 26.03.2014 um 09:30 Uhr findet die Auftaktveranstaltung zum SOOPAL statt – natürlich offen und online auf Adobe Connect.  In dem ca. einstündigen Webinar versuchen wir alle Fragen rund um MOOCs, das Projekt, den Kursablauf, die HDS-Zertifizierung zu klären.

Sie sind zu diesem Termin verhindert? Kein Problem: Eine Aufzeichnung des Webinars und auch die Präsentationsfolien werden aber selbstverständlich auch hinterher zur Verfügung gestellt.

Hier geht es zum Adobe-Connect-Raum: https://webconf.vc.dfn.de/soopal/

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Wir sind Commentathon-Partner \o/

…CommentaWAS?

Der Commentathon ist eigentlich nichts anderes als ein Review-Prozess: Man begutachtet wissenschaftliche Beiträge um zu entscheiden, ob sie für ein Journal oder eine Konferenz angenommen werden sollen. Aber…

…was ist an einem Commentathon anders als an einem traditionellen Review-Prozess?

  • Es wird kein Gesamtgutachten erstellt. Vielmehr kommt es auf kleine Kommentare, Hinweise und konstruktive Kritik an, die an den betroffenen Stellen hinterlassen werden.
  • Es ist offen. Mehr oder weniger.
  • Es ist keine Arbeit, sonder ein “Event” :)

Das ganze sieht für das Journal for Innovation and Quality in Learning (INNOQUAL), das den Commentathon veranstaltet, so aus:

Review-Prozess von Innoqual

Mehr Details gibt es hier.

…ok, und worum geht es?

Das Journal for Innovation and Quality in Learning (INNOQUAL) gibt ein Schwerpunktheft zum Thema “Qualität von MOOCs” heraus. Darum werden sich folglich auch die Beiträge drehen. Als lokale Partner für den Commentathon sind dabei:

  • Graz University of Technology, Univ.-Doz. Dr. Martin Ebner, Seminar, LV “Technology Enhanced Learning”
  • University of Education Heidelberg, Prof. Dr. Christian Spannagel, research group “Playgroup”
  • und wir alias “Saxon MOOCs United”, working group lead by Anja Lorenz (Chemnitz University of Technology) and Andrea Lissner (Dresden University of Technology)

…wer ist denn bitteschön “Saxon MOOCs United”?

 

In Sachsen wurde und wird mit MOOCs experimentiert: SOOC13 und SOOC1314 sind bereits vorbei, SOOPAL startet in der nächsten Woche. Einige Team-Mitglieder dieser Projekte fanden die Idee des offenen Reviews toll und schupps: gab es einen Namen für uns alle :)

Wir können gespannt sein, immerhin gab es noch keinen Commentathon.

Übrigens: Das Team “Saxon MOOCs United” ist übrigens nicht so dolle elitär und fest formiert. Ich könnte mir vorstellen, dass wir noch ein paar Mitglieder vertragen könnten. Interessenten können sich gern bei mir melden, dann schauen wir mal ;)

ReBlog: Mit SOOPAL in die xMOOC-Welt

[Hinweis: Der unten stehende Text wurde bereits auf der Impulswerkstatt Lehrqualität der Universität Freiburg veröffentlicht.]

In Sachsen experimentieren wir wieder. Vielleicht können sich noch einige Blog-Leser/innen an den SOOC erinnern, über den wir auch hier schon berichtet hatten. Diesem cMOOC gönnen wir nach zwei doch recht erfolgreichen Durchläufen eine Pause (das ist euphemistisch für “das Projekt und dessen Finanzierung sind zunächst abgeschlossen, weitere Durchläufe schließen wir aber nicht aus, nur erst einmal nicht jetzt”, derweil kann man aber gern in den Publikationen zum SOOC schmökern). Aber ruhiger wird es deswegen bestimmt nicht…

SOOPAL

Mit dem SOOPAL (kurz für Saxon Open Online Course in OPAL) soll in einem “Schwesterprojekt” mit leicht veränderter Besetzung nun die xMOOC-Welt erschlossen werden. Plattformen wie Coursera, edX und iversity ziehen derzeit mit Offenen Online-Kursen aus Stanford und Co. die Aufmerksamkeit auf sich, haben aber auch einigen ersten Problemen in ihrem Geschäftsmodell nicht aus dem Weg gehen können. Aber das wird schon noch.

In Sachsen versuchen wir hier auf zweierlei Wegen einen nachhaltigen Weg hin zum Angebot offener Online-Kurse zu gehen.

  1. Wir verwenden zur Umsetzung des Kurses unser hochschulübergreifendes Lernmanagementsystem (LMS) OPAL, das allen sächsischen Hochschulen zur Verfügung steht und das über die letzten Jahre hinweg gemeinsam aufgebaut wurde. Um hier einen xMOOC durchführen zu können, musste diese aber auch Lernende über die Grenzen Sachsens hinaus zugänglich sein. Das haben wir bereits umgsetzt.
  2. Um das erste Experiment mit Inhalt zu füllen, greifen wir auf Open Educational Ressources zurück. Hier nutzen wir beispielsweise Texte aus dem Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien (L3T, auch hierüber gab es an dieser Stelle schon Lesestoff), aber auch Contents aus früheren sächsischen Projekten, die sich in ihrer Schublade schon jämmerlich langweilten. So wurden beispielsweise einige Videos der Webinarreihe Q2P in Absprache mit den Referenten nachlizensiert.  Continue reading