“L3T 2.0” oder “Wie soll ich nur traditionelle Publikationen je wieder ernst nehmen?”

tl;dr

L3T 2.0 in 7 Tagen: Check!

Rückblick

Ich habe gerade meinen Blogpost zur Veröffentlichung von L3T 1.0 wiedergefunden (Link) und musste etwas schmunzeln:

“[…] Martin und Sandra haben wirklich ein Wunder vollbracht, nicht nur was die Organisation der Kapitelverteilung und -gutachten angeht (116 Autoren, 80 Gutachter), sondern auch wenn man die kurze Zeitspanne betrachtet, in der das Buch fertig gestellt wurde: In nicht einmal einem Jahr wurden 48 Kapitel erstellt, begutachtet, gelayoutet und “ganz nebenbei” noch Videos, Bookmarklisten und sogar iPhone und iPad-Apps erstellt (Android folgt). Daber wurde die gesamte Bandbreite des Social Webs genutzt (FacebookTwitterVodpodFlickrSlideshareCiteULikeMister Wong). Auf der Learntec wurde mit einer sehr hübschen Prezi-Präsentation von der kurzen “Geschichte” des Buches berichtet und es war auch schön, einige Autoren dort zu treffen. Parallel lief ein Online-Flashmob. […] “

“nicht einmal ei[n] Jahr”…

Nachdem ich in den letzten zwei Tagen versucht habe, ein wenig aufzuholen und die nächste Woche vorzubereiten, habe ich diese vielen tollen Beiträge gelesen, in denen das Go-Live der zweiten Auflage von L3T berichtet wird – und einen eigenen ganz vergessen (banghead) ← ich vermisse Skype-Smileys für Blogs.

Die Veröffentlichung

… war etwas ganz besonderes, wie damals zur ersten Ausgabe. Dieses Mal gab es eine Pressekonferenz, bei der auch von Camp zu Camp geschalten wurde (und ich weiß immer noch nicht, was an einer nicht-standhaften WebCam so besonders ist… andere bekommen da Oscars für 😉 ).

L3T 2.0 – Abschlusspräsentation / -pressekonferenz von Martin Ebner (CC-BY)

Funfact: Obwohl meine Kolleg/inn/en von dem Projekt wussten, haben sie mich tw. hinterher trotzdem gefragt, wann das denn jetzt herauskommt 😀

L3T 2.0 in Zahlen

Dann vergleichen wir das Ganze mal…

1. Ausgabe 2. Ausgabe Vergleich
Kapitelanzahl 48 59 +11 (+23%)
Seitenzahl* 452 592 +140 (+31%)
Autor/inn/enzahl 115 140 +25 (+22%)
Gesamtmitwirkende über 200 268
Preis* (Farbe, Hardcover) 129 € 199 € +70€ (+54%)

*Bei den Seitenzahlen wurde auf die Print-Version von ePubli zurückgegriffen, beim Preis die jeweiligen Ausgaben bei BoD und ePubli verglichen

Ich habe gerade überlegt, ob ich die letzte Zeile wieder löschen soll, aber ich hatte die Verzerrung übersehen: 54% Preissteigerung dafür, dass 131% des Buches überarbeitet wurden (gemessen an den Seitenzahlen) halte ich für ziemlich fair. Klar, 199€ sind ein Batzen Geld, aber (und das bleibt das Beste an L3T): Alle Kapitel stehen OpenAccess unter CC-BY-SA-Lizenz und sind aktuell als PDF (geplant sind noch HTML und ePub) kostenfrei downloadbar – und wurden bis jetzt auch schon über 3000mal heruntergeladen. Außerdem kann das Buch auszugsweise bestellt werden, d. h. man lässt sich nur die Kapitel binden, die man haben möchte.

Und ich so?

Anstoßen in Chemnitz

… ich hatte im Projekt L3T 2.0 mehrere Rollen: Ich war Camp-Leiterin in Chemnitz, habe Reviews koordiniert und selbst einen Artikel gereviewt (schließlich musste ich wissen, was die Reviewer erwartet), gelayoutet, mir von Ute erklären lassen, wie sie L3T in die Fachdatenbanken einbringen kann, mit ihr zusammen überlegt, wie sich L3T mit den Regularien der VG Wort zusammenbringen lässt, mit Tracy zusammen die schräge Online-Stunde veranstaltet und… Kuchen “gebacken”.

Kalter Hund, L3T-Style

Achja, und unsere beiden Artikel überarbeitet (Wobei ich ehrlicherweise sagen muss, dass nur kleine Teile geändert wurden, waren eben schon gute Beiträge ^^):

Ganz nebenbei habe ich von den Bibliotheksmitarbeiter/inne/n eine Menge gelernt. Die machen nämlich noch sehr viel mehr, als Bücher auszuleihen und mir zu schreiben, dass ich jetzt mal wieder eins abgeben muss (Universitätsverlag, OpenAccess-Support, OJS-Bereitstellung, Qucosa…). Ich hoffe, dass ich mit den tollen Mitarbeitern dort noch lange in Kontakt bleiben werde.

Und jetzt?

Ich gewöhne mich wieder ein wenig dran, nicht mehr bei der Arbeit beobachtet zu werden (während der Camps konnte man uns per stehender Videokonferenz zuschauen), normal zu schlafen (das klappte noch nie sehr gut) und zu essen (t.b.d.). Aber ich muss das auch: Die GMW13 steht an, bei der wir mit einem Workshop “#SOOC13 Stationen eines MOOC: Kofferpacken für Massive Open Online Courses” und einem Vortrag “(Wissens-)Kooperation und Social Media in Forschung und Lehre” aus dem eScience-Netzwerk vertreten sind. Außerdem bietet es sich ja geradezu an, im EduCamp ein L3T-Klassentreffen zu veranstalten und allen Interessierten davon zu berichten (hier geht es im Etherpad schon mit dem Brainstorming los). Außerdem schaue ich vielleicht mal bei den Bildungsäpplern vorbei… aber das ist alles erst (und nur) nächste Woche…

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[L3T 2.0] Das Internet ist Neuland… zumindest für die VG Wort

Kurz ein wenig Kontext: Im Lehrbuchprojekt L3T 2.0, zu dem es hier schon einige Beiträge gab (unter dem Tag L3T), kümmern wir uns im Camp Chemnitz u. a. auch darum, dass die Kapitel des Open-Access-Lehrbuchs in relevanten Fachdatenbanken erscheinen (hier kann man mehr dazu lesen). Dabei ist die Fachdatenbank pedocs unsere erste Anlaufstelle: Neben der guten Sichtbarkeit und dem sehr netten und kompetenten Kontakt übernimmt pedocs noch die Eintragung in weitere Datenbanken UND hinterlegt Zählpixel der VG Wort.

Moment mal… VG Wort? Da hatten wir ja noch gar nicht dran gedacht. Sollten wir das auch auf unserer Webseite versuchen? Die Zugriffszahlen sollten reichen, also warum nicht? …aber das Ganze ist nicht so einfach… und so begann unsere Reise durch die Regularien der VG Wort, von denen ich hier ein wenig berichten möchte.

Hierzu gleich: Wir haben viel gelesen (sowohl auf offiziellen Webseiten als auch auf Blogs), mit den Mitarbeitern der VG Wort gesprochen und auch mit einigen Repository-Betreibern Erfahrungen ausgetauscht (hierzu zählen pedocs und das DIPF). Dennoch erheben wir keinen Anspruch auf Richtigkeit der Angaben und bitten ausdrücklich um Richtigstellung und weitere Hinweise!

tl;dr

Die VG Wort ist für das gedruckte Werk gemacht. Texte im Internet, egal ob Blogpost oder wissenschaftliche Publikation, werden zunächst nicht sehr viel anders behandelt. Für die Veröffentlichung an mehreren Orten (bspw. eigene Webseite und Fachdatenbank) und in unterschiedlichen Formaten scheint es keine Lösung zu geben, die den Urheber in angemessener Weise würdigt.

Die VG Wort

Die VG Wort schüttet Tantiemen für Textwerke an ihre Mitglieder aus und ist damit so etwas wie die GEMA für Texte – und etwa genauso “beliebt”. Ich will hier aber gar nicht auf andere Beispiele eingehen, da kann man sich im Internet belesen (ein Beispiel hier). Der folgende Abschnitt soll wirklich knapp erläutern, was die VG Wort macht und wie das vor allem für elektronische Texte aussieht.

Woher nimmt die VG Wort das Geld für die Ausschüttungen?

Immer dann, wenn Texte kopiert, verliehen, vermietet oder gezeigt werden ist die VG Wort da, um ein wenig Geld dafür einzusammeln, dass die Urheber diese Texte etwas davon abbekommen. Eigentlich keine schlechte Idee.

Wer bekommt davon etwas?

Potentiell jeder, der Texte verfasst, mit denen das oben Beschriebene (kopieren, verleihen, vermieten, zeigen etc.) geschehen kann. Dazu muss man sich anmelden und einen Vertrag abschließen. In Wissenschaft und Forschung ist das in der Regel ein Wahrnehmungsvertrag. Einmal angemeldet kann man seine Texte melden (und das jährlich bis zu einem bestimmten Stichtag) und die VG Wort prüft dann, ob das Werk die Mindestanforderungen dafür erfüllt, dass es bei der Ausschüttung berücksichtigt wird. Zu diesen Anforderungen gehört beispielsweise, dass ein Buch ausreichend oft in einer Bibliothek steht oder bei Texten im Internet, dass sie oft genug gelesen werden.

Für Texte im Internet gibt es also auch Tantiemen?

Ja, so sieht das die VG Wort vor und hat sich mit METIS (Meldesystem für Texte auf Internetseiten) auch ein Verfahren zum Umgang mit solchen Texten ausgedacht. Dabei muss man ein Zählpixel beantragen und packt das bisschen Code dann auf die Seite, wo der Text (mindestens 1800 “Anschläge”, also rund 13 Tweets 😉 ) steht. Erreichen die Zugriffe auf die Seite eine magische Grenze (2011 waren es 1500, PDF), dann gibt es Tantiemen, 2011 waren das 10€ ab 2500 Zugriffen, ab 6000 Zugriffen gab es 15€, ab 24.000 Zugriffen 20€.

Dann melden wir doch die L3T-Kapitel bei der VG Wort an! Aber wie?

Gerade weil L3T ein OER-Projekt ist, erscheint es sinnvoll, über die VG Wort-Tantiemen den Autoren ein wenig zurückgeben zu können. Das Geld, was man selbst mit jedem Kopierer und USB-Stick bezahlt, geht sonst nur an Sarazin und Co., da ist es doch besser, es unterstützt auch die (oft ehrenamtlich arbeitenden) Autoren in einem solchen Projekt. Sicher kann man das differenziert betrachten (bspw. hatten sich bei einer Umfrage der Wikimedia die Autoren dagegen ausgesprochen), das soll dann aber jedem Autoren freigestellt sein, ob er die L3T-Texte bei der VG Wort meldet. Die Voraussetzung dafür wollen wir aber gern schaffen. Aber das ist nicht so leicht, denn die L3T-Texte sind nicht nur jeweils ein Text im Internet…

Was unterscheidet die L3T-Artikel von dem Standard-Verständis der VG Wort von “Texten im Internet”?

Texte im Internet sind für die VG Wort nicht so sehr viel anders als die, die auf totem Holz im Bücherregal stehen: sie haben eine Mindestlänge (im Netz mind. 1800 Zeichen) und müssen wenigstens ein paar Mal aufgerufen worden sein (in Netz eben 1500 mal). Das mag für viele Texte im Netz kein Problem sein: Bei einem Blog hat man eben eine Post-Seite, auf der man das Zählpixel unterbringen kann (btw.: auf meinem Blog habe ich kein solches Pixel, vielleicht denke ich mal drüber nach, ich glaube aber kaum, dass ich die Mindestzahl erreiche). Aber bei den L3T-Kapiteln ist das an einigen Stellen anders:

1. Die Texte werden durch Dritte (L3T, Repository-Betreiber, etc.), d. h. nicht von den Autoren selbst online gestellt

Am Mittwoch, dem 28.08.2013 sollen die Kapitel online gehen. Am praktikabelsten wäre also eine Meldung zentral durch das L3T-Team. Aber es geht ja darum, dass am Ende die Autoren die Tantiemen bekommen.

Bekommt man die Einnahmen dann zentral und muss man dann weiterverteilen? Wie verläuft die Meldung?

2. Die Texte sind an verschiedenen Orten abrufbar

Wir waren ja darauf gekommen, auch Zählpixel für die L3T-Seite einzusetzen, als wir bei pedocs erfahren hatten, dass die Vergabe von Zählpixeln dort automatisch mit erfolgt.

Aber packt man dann einfach das gleiche Zählpixel auf zwei Seiten? Oder bestellt man zwei Zählpixel und rechnet die hinterher zusammen? Und was passiert, wenn die Kapitel auf weiteren Seiten oder in weiteren Datenbanken erscheinen (was durch die Veröffentlichung unter CC-BY-SA-Lizenz durchaus erlaubt wird)?

3. Die Kapitel werden in verschiedenen Formaten angeboten

Durch das Setzen in einem eigens von der TU Graz entwickelten Editor sollen die Kapitel nicht nur als PDF, sondern auch als HTML und ePub-Format erscheinen.

Aber auch hier stellen sich die Fragen: gleiches Zählpixel? Unterschiedliches Zählpixel…? Und wie können wir die Zählpixel in den verschiedenen Formaten integrieren?

Die Antworten (aktueller Recherche-Stand)

Gut, also was haben wir bisher herausgefunden? (Ich wiederhole: das sind aktuelle Recherche-Ergebnisse und wir sind uns absolut nicht sicher, ob das so stimmt und ob wir nicht auf anderen Wegen mehr erreichen können. Der Blog-Post ist durchaus auch dazu gedacht, Ideen und Erfahrungen einzusammeln, wie wir eine bessere Lösung erreichen können.)

zu 1.) Wer meldet die Texte der VG Wort?

Wir sind hier diverse Lösungen durchgegangen:

  • Die Meldung über die Autoren, d. h. konkret: die Autoren besorgen ein Zählpixel, senden uns den Code und wir bauen ihn ein, würde wohl zu lange dauern, zumal wir davon ausgehen, dass noch nicht alle Autoren bei VG Wort gemeldet sind und dieser Vorgang ein wenig dauert.
  • L3T bzw. der BIMS-Verein kann sich (nach Recherchen von Sandra) wohl nicht als Verlag anmelden. Zudem haben die letzten Diskussionen zum Leistungsschutzrecht mehrfach ergeben, dass es wohl keine klare Definition gibt, was ein Verlag ist.
  • Da unser Universitätsverlag prinzipiell auch Anmeldungen bei der VG Wort vornehmen kann, die Texte dann vermutlich auf den Servern der TU Graz liegen werden, hatten wir auch kurz ins Auge gefasst, das über die dortige Bibliothek zu regeln. Als uns eingefallen war, dass Graz in Österreich liegt, haben wir diesen Gedanken wieder verworfen…

Aber so schlimm war das Suchen nach einer Lösung hier nicht: es gibt anonyme Zählpixel. Laut Informationsblatt (PDF) dürfen diese Zählmarken u. a. von “Seitenbetreibern, die für Urheber auf der eigenen Seite schnell Zählmarken einbauen wollen, ohne sich bereits beim Einbau Gedanken über die Zuordnung der Zählmarken machen zu müssen” verwendet werden. Die bauen wir ein und geben dann die Codes an die Autoren weiter, die diese dann personalisieren, d. h. ihrem Nutzeraccount zuordnen können.

zu 2) Was passiert bei verschiedenen Abruforten?

Tja, hier ist unsere aktuelle Lösung weniger zufriedenstellend. Laut telefonischer Auskunft der VG Wort können unterschiedliche Zählpixel, die eigentlich zu einem Text gehören, nicht zusammengezählt werden. Der gleiche Code für ein Zählpixel kann aber an verschiedenen Stellen hinterlegt werden.

ABER von einem Mitarbeiter eines anderen Repository-Betreibers haben wir erfahren (weil uns eine solche Lösung nicht in den Sinn gekommen war und die VG-Wort-Ansprechpartnerin uns das auch nicht direkt gesagt hatte), dass dann nur die mittlere Zugriffszahl gilt, d. h. die Anzahl der Zugriffe durch die Anzahl der Zugriffsorte geteilt wird.

Ein Rechenbeispiel: Ein Kapitel wird auf der L3T-Webseite 1600mal heruntergeladen und hätte damit die erforderliche Mindestzahl zur Ausschüttung überschritten. In einem anderen Repository hat es 400 Zugriffe. Das macht 2000 Zugriffe insgesamt. Die VG Wort wertet aber nur das Mittel, d. h. 2000 Zugriffe durch zwei Zugriffsorte = 1000 Zugriffe und damit keine Ausschüttung.

Das ist sicher nicht im Sinne der Urheber. Also bleibt es zunächst die Lösungen mit den separaten Zählpixeln die bessere, wenn auch weit weg von einer Optimalvorstellung.

zu 2) Was passiert bei verschiedenen Abrufformaten?

Hier scheint gleiches wie bei der Frage 2 zu gelten: es sind ja zwei Abruforte und damit zwei Zählstellen. Dann lieber separate Pixel. Fun-Fact: Die Zählpixel gibt es nur für HTML und PDF. Das ePub-Format gibt es für die VG-Wort nicht 😦

Fazit

Auch nach den vielen Recherchen sind wir uns nicht sicher, ob die gefundenen Antworten hier richtig sind. Leider bietet die Webseite der VG Wort nur wenig Antworten (zum Beispiel taucht der Begriff ePub nur in einer Handreichung zu Schulbüchern auf, eine Erklärung darüber, ob und warum das Format gemeldet werden kann, gibt es nicht).

Zudem ärgert mich die gewollte Intransparenz der VG Wort (die man auch schon von Druckwerke kennt): So heißt es beispielsweise zur Handreichung der anonymen Zählpixel (PDF Seite 9):

Können die Zugriffszahlen eingesehen werden?
Nein. Die Zugriffszahlen dienen allein der Feststellung des Mindestzugriffs bzw. der festgelegten Schwellenwerte und können von keinem Melder eingesehen werden.”

Warum die Einsicht in die Zugriffszahlen nicht möglich ist, wird nicht begründet.

Wir versuchen bei L3T nun also erst einmal, nach den oben genannten Lösungen vorzugehen, können aber nicht versprechen, dass das alles klappt und die Schwellenwerte für möglichen Ausschüttungen überhaupt erreicht werden. Wir bitten daher um Geduld und Verständnis, sollte uns hier irgend etwas behindern – und um Mithilfe, falls hier jemand andere Kenntnisse und Erfahrungen hat.

[Update] Nach einem Telefonat mit der VG Wort würde die Anmeldung eines Textes auf mehreren Webseiten nicht zu einer Dividierung der Zugriffszahlen führen… wir fragen jetzt noch einmal per Mail an.

Wir suchen Dich!

Derzeit bin ich sehr mit L3T 2.0 ausgelsastet (http://l3t.eu/2.0/), dennoch muss ein wenig für den SOOC1314 vorgearbeitet werden: Wir suchen eine WHK!

SOOC13

Kaum sind die letzten Tweets des SOOC13 von der Timeline verschwunden, beginnen die Vorbereitungen für den SOOC13/14. Im Wintersemester wird es die zweite Runde unseres Saxon Open Online Courses geben – natürlich wieder mit tatkräftiger Unterstützung eines engagierten Teams.

Leider mussten wir uns inzwischen aber von der Selina verabschieden, denn sie hat nun ihren Masterabschluss und startet jetzt erfolgreich im Berufsleben durch. Daher brauchen wir ganz dringend wieder studentische Verstärkung für unser SOOC-GastgeberInnenteam!

Du bist vertraut mit Social Media, kennst Dich ein bisschen mit E-Learning und Online-Tutoring aus und hast Lust in einem engagierten Team zu arbeiten? Dann bist Du der oder die Richtige für den SOOC 13/14.

 bewerbung

Deine Aufgaben bestünden im Recherchieren, Erstellen und Gestalten der Kursmaterialien, dem Schreiben von Impulsbeiträgen, der Teilnehmerverwaltung und dem Verfassen von Rückmeldungen auf Teilnehmerbeiträge.

Du würdest mit dem 01.11.13 als WHK (wissenschaftliche Hilfskraft) in das Projekt einsteigen, mit einem Arbeitsumfang von 6…

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L3T’s losgelegt!

Das war er also, der erste Tag von L3T 2.0, in dem das Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien in zweiter Auflage erscheinen soll. Im Chemnitzer Camp kümmern wir uns dabei gerade zusammen mit Martin darum, dass Autoren und Reviewer zusammenkommen und fertig überarbeitete Kapitel das Lektorat erreichen. Außerdem schaut unsere Bibliothekarin Ute, wie die L3T-Kapitel dann in Fachdatenbanken erscheinen werden.

Heute morgen startete dann auch gleich die erste Episode von “L3T-TV”, das jeden morgen 9 Uhr zum aktuellen Tag berichtet.

Der Tag heute lief weniger chaotisch als ich so dachte (wenn man mal davon absieht, dass die Webseite gecrasht ist und aktuell auch nur von Zeit zu Zeit erreichbar ist, man scheint also dran zu arbeiten). Dennoch bin ich gerade ganz schön knülle und bin froh, dass man Blogposts auch von der Couch aus schreiben kann.

Neben dem “Tagesgeschäft”, das bei der Reviewer-Koordination hauptsächlich aus E-Mail-schreiben besteht, waren heute auch einige Bibliotheksmitarbeiter vor Ort, um sich dieses Open Access Projekt mal anzuschauen, denn hier an der Bibliothek wird sehr viel in diesem Bereich getan (vgl. http://www.bibliothek.tu-chemnitz.de/OpenAccess/index.html): Es gibt einen eigenen Dokumentenserver und auch das Open Journal System steht für Publikationen an der TU Chemnitz bereit. Da wir das auch für L3T nutzen ist es hier für mich und die MItarbeiter interessant gewesen, sich gegenseitig mal über die Schulter zu schauen.

Überhaupt bekomme ich einen ganz interessanten Einblick, was an der Bibliothek noch so gemacht wird, außer dem “Verleih-Front-End”, das ich bisher vor allem gesehen habe. Ich weiß jetzt, dass was eine “Systembibliothekarin” macht, denn mit Tracy hatte ich eine direkt an meiner Seite: quasi eine Bibiotheks-Administreuse 🙂

Morgen geht es weiter. Los geht es wieder mit L3T-TV, der Link wird kurz vorher über Twitter bekannt gegeben.

L3T 2.0: Bald geht es los. Noch Fragen?

Vom 20.– 28.08.2013 startet diese Irrsinnige Idee zur Neuauflage des Open-Access-Lehrbuchs L3T: L3T 2.0 … in sieben Tagen! Gefühlt habe ich in den letzten Wochen (nicht nur wegen L3T 2.0, auch wegen der geplanten Neuauflage des SOOC) eine Visocon-/Hangout-/SkypeKo nach der anderen gehabt und auch das Review der bereits eingetrudelten Kapitel will koordiniert werden – von mir und derzeit noch Martin.

Ich war auch in der Bibliothek, in der das Camp Chemnitz stattfindet, habe mir dort die Räumlichkeiten angeschaut, mit den tollen Mitarbeiter/inne/n das Camp geplant und habe weiterhin permanent eine volle ToDo-Liste mit Personen, die ich unbedingt noch informieren sollte und Fragen, die geklärt werden sollten. Das werde ich aber nicht individuell schaffen. Aber das ist nicht schlimm: schließlich passt es zu einem derartig offenen Projekt wie L3T 2.0, das hier jetzt öffentlich zu tun. Daher jetzt ein erstes FAQ zum L3T-Camp Chemnitz für Mitmacher und diejenigen, die es noch werden wollen – denn das ist immernoch möglich!

tl;dr

Bei L3T 2.0 werden weiterhin Unterstützer gesucht. Dabei ist es nicht nötig, sieben Tage lang verfügbar zu sein oder in eines der Camps zu reisen: auch kurze Zeitbudgets vor dem heimischen Rechner können helfen, aus dem Open-Access-Lehrbuch in der Neuauflage eine echte Open Educational Ressource (OER) zu machen. Bei Interesse einfach melden bei: anja.lorenz@wirtschaft.tu-chemnitz.de oder eintragen unter

zur Projektwebseite

Allgemeine Fragen

L3T? L3T 2.0? WTF?

“L3T ist die Kurzform für das Lehrbuchs für Lernen und Lehren mit Technologien, das Anfang 2011 veröffentlicht wurde.” So habe ich das mit einigen weiteren Erläuterungen rund um das Projekt hier bereits verbloggt. L3T 2.0 ist nun die zweite Auflage und soll in 7 Tagen erstellt werden. Dabei sollen nicht nur die Inhalte, Verteilungsformate, etc. aktualisiert werden, sondern vor allem auch die Lizenz: Mit einer CC-BY-SA-Lizenz wird aus dem Open-Access-Lehrbuch L3T eine echte Open Educational Ressource! Dafür läuft schon einiges an Vorbereitung und Arbeit, es wird aber in diesen sieben Tagen besonders heiß hergehen.

Und gleich noch ein Camp dazu?

Nein, nicht ein Camp: 8 Camps, nämlich in Hamburg, Berlin, Köln, Chemnitz, Darmstadt, Tübingen, München und Graz. Die Camps sind Anlaufstellen, die allen Mitmacher/inne/n eine geeignete Umgebung zum Arbeiten geben. Dazu gehören ganz klar: Internet und Kaffee 🙂

Und wen interessiert das?

Na… ich denke erst einmal mindestens die über 200.000 Downloader der ersten Auflage von L3T (räumliche Verteilung, Verteilung auf die Kapitel). Außerdem interessiert es die Gremien, die bereits die erste Auflage mit Preisen gewürdigt haben, auf jeden Fall aber auch die Teilnehmer der e-teaching.org-Jubiläum das Projekt L3T 2.0 noch vor seinem Start und mit weitem Abstand zum Gewinner des Projekt-Wettbewerbs “Zukunft des Lernens” gekührt haben. Letztendlich hat die UNESCO Österreich die Schirmherrschaft über das Projekt übernommen, da scheint das doch alles keine schlechte Sache zu sein.

Mal angenommen, es gäbe da Interesse: Was wäre denn überhaupt so zu tun?

Die Sieben Tage sind von den Herausgebern Martin Ebner und Sandra Schön bestens geplant und vorbereitet. Im Groben steht folgendes an:

  • Review (bis max. 23.08.2013): Kapitel lesen, Verbesserungsvorschläge machen, fehlende Aspekte aufspüren, Einzelmeinungen ausmerzen, wissenschaftliche Qualität sichern… Klick hier
  • Illustration (bis max. 27.08.2013): Abbildungen erneuern oder überhaupt erst erstellen… Klick hier
  • Lektorat (bis max. 27.08.2013): Rechtschreibung und Grammatik überprüfen, Bindestriche und Kommata setzen oder streichen… Klick hier
  • Layout (bis max. 28.08.2013): Kapitel mithilfe des Editors setzen, damit es dann als html, pdf und epub super aussieht… Klick hier

Außerdem:

  • Werbung!: Bloggen, posten, tweeten, schreiben, malen, basteln… Klick hier (bisherige Pressemeldungen) Ganz einfach geht das auch mit einem Foto für das L3T-Community-Video
  • Coverdesign: Ein Cover für L3T erstellen, das alle immer gleich als erstes sehen… Klick hier
  • Fotosuche und Fotografieren: Cover-Bilder für die Kapitel suchen (online und unter der richtigen Lizenz) oder selbst knipsen… Klick hier
  • Gendern: L3T ist ein Buch für Lerner und Lehrer… Lernerinnnen und Lehrerinnen… LernerInnen und Lehrer_innen… Lerner/innen und Lehrer/-innen… wie auch immer, jemand muss mal kucken, dass das alles stimmt aber lesbar bleibt… Klick hier
  • Zitate-Check: Auf richtige und vollständige Zitation prüfen, denn ein L3TPlag ist nicht geplant ;)… Klick hier
  • Übersetzung und internationale Werbung: Englischsprachige Datenbanken füttern, englischsprachige Portale mit Informationen zum Projekt füttern… Klick hier
  • Social Bookmarking: Heiko bei der Pflege der Diigo-Gruppe unterstützen… Klick hier
  • (Urlaubs-)Vertretung: Fertige Kapitel für Autoren, die im Urlaub, auf Konferenz oder sonst irgendwie verhindert sind, überprüfen… Klick hier
  • Hall of Fame: Alle Mitmacher rund um L3T zusammentragen… Klick hier
  • Sounds und Videos: Musik, Hörbeiträge, Geräusche und Videos erstellen und sammeln… Klick hier und hier
  • Optimierung der L3T-Webseite: Schwachpunkte in Aufbau und Strukturierung finden… Klick hier
  • Flashmob?: am 28.08. etwas Besonderes vorbereiten, das die Online-Schaltung viral verbreiten kann… Klick hier
  • L3T TV unterstützen: das “Morgenmagazin” um 9 Uhr braucht kurze Beiträge… Klick hier
  • Evaluation unterstützen: Den ganzen Spaß im Überblick behalten, dokumentieren und evaluieren… Klick hier

Und dann muss man die ganzen sieben Tage nur daran arbeiten?

Nein. Ein Retweet kostet nur wenige Millisekunden und uns ist auch geholfen. Fotos suchen kann unterschiedlich viel Zeit beanspruchen, ebenso gibt es talentierte Personen, die mal “eben so” etwas illustrieren. Für ein Review oder Lektorat braucht man schon etwas länger, hier ist aber auch schon ein freien Abend viel Wert. Selbstverständlich ist das alles nach oben offen: die ganzen sieben Tagen wird es genug für alle zu tun geben – und weitere Ideen sind sehr gern gesehen (das reimt sich und stimmt daher schon per Definition).

Müsste man dazu in ein Camp fahren?

Nein. Viele Aufgaben lassen sich von überall aus bearbeiten. Aber dann muss man für Internet, Kaffee u.s.w. selbst sorgen 😉

Fragen zum Camp Chemnitz

Jippie! Die Entscheidung steht fest: L3T 2.0 soll unterstützt werden. Zumindest virtuell werden die Mithelfer nun einen Camp zugeordnet und das ist nun Chemnitz? Super, ich freue mich. Im Folgenden also Fragen, die speziell unser Camp angehen.

L3T Camp Chemnitz

Wo ist das Chemnitzer Camp genau?

Na in Chemnitz 🙂 Wir haben mit der Universitätsbibliothek einen kompetenten Partner im Open-Access-Bereich gefunden und uns wird der zentrale Schulungsraum über die gesamte Zeit zur Verfügung stehen. Das heißt, wir haben Platz für mindestens 15-20 Personen, wir haben EduRoam* und stationäres Internet, Kaffee und sicher auch Schokolade – und damit alles, man braucht :D

Wo kann man sich anmelden?

Bei der Camp-Leitung (Kontakte weiter unten) und den Koordinatoren der jeweiligen Aufgaben (Aufgabenbeschreibung weiter oben). Damit wir die Teilnehmerzahl vor Ort ein wenig planen können (und damit ausreichend Kaffee und Schokolade bereit steht) bitten wir darum, sich in die Doodle-Umfragen einzutragen (für weitere Details kann das Kommentarfeld genutzt werden):

Muss man anwesend sein?

Nein, wir haben eine ganze Reihe von Mitmacher/inne/n, die zwar formell den Chemnitzer Camp zugeordnet sind, aber von Dresden, Zwickau, Wuppertal (Wuppertal?) aus arbeiten. Aber nur in Chemnitz können wir Kaffee und Schokolade sicherstellen. Wenn nur ein oder wenige Vor-Ort-Besuche geplant sind, dann wünsche ich mir, dass am 26.08.2013 möglichst viele vor Ort sind, denn dann kommt Yvonne Pöppelbaum, die rasende Reporterin.

Chemnitz? Seriously?

… habe ich mich auch gefragt, denn so viele Autoren von L3T sind nicht in Chemnitz oder dem näheren Umfeld stationiert. Dennoch freue ich mich, von hier aus die Reviews steuern zu dürfen und unsere Bibliothekarin Ute Blumtritt wird für die Eintragung der neuen Kapitel in diverse Literaturdatenbanken sorgen. Außerdem ist Chemnitz ideal, wenn man die ganze Zeit über bleiben will: hier gibt es die  günstigsten Hotelpreise in Deutschland 😉

Eine Übersichtskarte inkl. Hotelempfehlungen, Ausgehtipps und Sehenswürdigkeiten ist hier zu finden.

Wie erreicht man die Camp-Leitung?

Ansprechpartner für das Camp ist Anja Lorenz über (Reihenfolge entspricht den Erfolgsaussichten, möglichst schnell eine Antwort zu erhalten):

Schon zu Ende? Ich habe aber noch Fagen…

Dann gern hier in den Kommenaren, ich antworte und ergänze gern!