Habe ich eigentliche schon von SOOPAL erzählt…?

…ein Projekt, an dem ich seit Mitte des Jahres beteiligt bin. Mit SOOPAL – kurz für Saxon Open Online Course in OPAL – wollen wir einen xMOOC im Lernmanagement OPAL der sächsischen Hochschulen konzipieren und durchführen. Damit wollen wir die Erfahrungen aus dem SOOC, also einen cMOOC, mit erprobten Weiterbildungsinhalten aus vorhergehenden Projekten sowie einigen komplett neuen Angeboten zusammenbringen.

SOOPAL-Logo

SOOPAL-Logo

Diese erneute Zusammenarbeit unserer Professur Wirtschaftsinformatik an der TU Chemnitz mit dem Medienzentrum der TU Dresden soll OPAL also fit für xMOOCs machen und uns erste Erfahrungen zur Umsetzung des Kursformats ermöglichen. Thematisch wird sich der Kurs an E-Learning-Akteure richten und speziellere Themen, wie Projekt- oder Qualitätsmanagement bei der Erstellung von E-Learning-Angeboten behandeln. Das ganze ist für das Sommersemester 2014 geplant. Bis dahin wird erst einmal noch geSOOCt

Zweite Runde: der #SOOC1314 startet heute

Nach dem SOOC13 war vor dem SOOC1314 und nun ist er schon wieder ran: Wir starten heute den Saxon Open Online Course mit einem Präsenzauftakt in Dresden und einer Online-Variante über Adobe Connect. Der Kurs trägt den leicht veränderten Titel “Lernen und Lehren mit Social Media”, womit wir u. a. den nicht ganz unerheblichen Anteilen an Lehramtsstudierenden und Hochschullehrenden gerecht zu werden.

Banner des SOOC1314 (CC-BY)

Nach einen weiterem Online-Workshop am 05.11.2013 startet der eigentliche Kurs am 11.11.  Der Kurs ist in 4 Themenblöcke unterteilt:

  1. Lernen und Lehren 2.0: (Lern-)Theorien und Gestaltungsansätze
  2. Konsumieren und Produzieren: rechtliche Rahmenbedingungen und persönliche Voraussetzungen
  3. Offene Bildungsressourcen erstellen und weitergeben: Werkzeuge und Hilfsmittel
  4. E-Portfolios, Learning Analytics und Co.: Methoden zur Beobachtung und Analyse digital vernetzter Lernprozesse

Zu jedem Termin gibt es einen Expertenbeitrag, zu dem wir Gastgeber/innen unsere Wunschkandidaten angefragt und auch bekommen haben \o/. Aber dazu nach und nach mehr…

Was will ich diesmal für mich erreichen

Wir haben mit diesem zweiten Durchlauf die Möglichkeit, die Erfahrungen aus dem SOOC13 anzuwenden und zu professionalisieren. Wir wissen, wann welcher Beitrag erscheinen muss, wir haben die Experten diesmal schon vor dem Kurs angefragt (das war tw. eine sehr kurzfristige Angelegenheit im letzten Semester), wir haben wieder kompetente HiWis…

Eigentlich würde ich gern das erreichen, was man bei “regulären” Präsenzkursen auch bei der Wiederholung schafft: Die nervigen formale und trockenen Aufgaben effizienter bewältigen und dafür Zeit haben, kreativ die Inhalte zu aktualisieren. Ich denke aber, dass wir im SOOC stärker noch als in der Präsenzlehre von der Zusammensetzung der Teilnehmer abhängig sind – und genau das macht es auch so spannend.

Als der letzte SOOC13 geendet hatte, wünschte ich mir für den zweiten Durchlauf, dass ich nicht mehr versuche, alle Beiträge zu lesen. Das habe ich immer noch im Hinterkopf, denke aber fast, dass es mir nicht leicht fallen wird. Mal schauen, was über den Kursverlauf damit wird…