8 thoughts on “Und auf einmal darf ich nicht mehr mitspielen: Google+ sperrt meinen Account #fail

  1. Spannende Erzählung!

    Mein erster Gedanke war: Was, wenn das eine (neue) Masche von Google ist, um herauszufinden welche Profile tatsächlich zu dir gehören, um dich besser analysieren zu können? Scheint ja nicht so abwegig, wenn es tatsächlich derartig viele Personen gibt, die Anja Lorenz heißen🙂 Vielleicht merkt man es daran, dass die nächsten Personen-, Such- oder Warenvorschläge viel besser zu dir und deinen Interessen passen?

    Mein zweiter Gedanke war: Ist es gut, wenn man so abhängig von diesen Angeboten ist, dass 1,5 Tage Abstinenz/nur-zuschauen-dürfen (auch wenn fremdverschuldet) so unangenehm ist, dass wir alles versuchen, um wieder dabei sein zu können?

    Google ist ein ziemlich großer Konzern und mischt sich bereits jetzt in viele unserer Lebensbereiche ein, betrachtet man z.B. die ganze Palette der Angebote (Browser, Soziales Netzwerk, Suchmaschine, Dokumenterstellung und -teilung, Kalender, u.s.w.). Mit neuen Entwicklungen wie dem GoogleGlas (dauert best. noch etwas mit der flächendeckenden Einführung;) ) oder dem Google Nexus (superbillige Smartphones und Tablets) steigert sich dieses Eindringen nur noch einmal. Ein Gerät, das Google-Software in sich trägt – ich möchte nicht wissen, welche Informationen da wohin gehen. Auch wenn Google offiziell vielleicht nicht als Monopol gehandhabt wird, finde ich dass ziemlich viele Informationen über eine Person in der Hand eines Konzerns liegen.

    Tschuldigung für diesen dystopischen Kommentar. Beschäftige mich gerade intensiv mit ubiquitären und algorithmischen Medien😉

    Viele Grüße
    Katrin

    • Zum ersten Gedanken: Ja das kann schon sein. Da ich aber überall das selbe Profilbild verwende, hätten sie das einfacher haben können bzw. erhalten damit keine neuen Informationen, kann aber sein, dass das bei anderen durchaus klappt bzw. das “nicht selbst googeln müssen” auf die Masse gerechnet sinnvoll sein kann.

      Zum zweiten Gedanken: Das mit der Abhängigkeit ging mir auch durch den Kopf. Zwar weniger bei Google+, aber wenn der Gesamtaccount gesperrt wäre — von Kalender bis GDrive — das wäre übel gewesen. Aber mit dieser Unsicherheit müssen wir wohl leben, bzw. wäre es bei anderen Anbietern nicht anders. Das wird wohl Teil unseres Lebens bleiben…

  2. Ich musste sofort an diesen Artikel von Sascha Lobo denken: Euer Internet ist nur geborgt… Gut, wenn man eine eigene Website hat.

    Grüße
    Markus

  3. Pingback: Klarnamen im Netz? Ein Ausläufer der Überwachungs-Debatte | kleineseifenblase

  4. Mir wären Kontosperrungen relativ egal. Erstelle ich halt ‘n neues. Ich habe ohnehin nur echte Freunde/Bekannte auf den entsprechenden Freundeslisten – die sind ruckzuck informiert. Und wenn es gar nicht mehr ginge – na und? Ich habe Telefon und auch ‘n Briefkasten. Obwohl ich fast täglich Soziale Netze nutze, kann ich auch problemlos darauf verzichten. Habe ich auch schon gelegentlich monatelang getan. Ist doch eh alles nur zeitverschwendender Spielkram.

    • Hmm, was soll ich dazu sagen. Es darf ruhig jeder seine Zeit so verschwenden, wie er/sie es für richtig hält… Wir haben einige der Live-Referenten im SOOC über Google+ “rekrutiert”.

  5. Pingback: Google+ und der Klarnamen | zazuz

  6. Pingback: Mein Google-Scholar-Profil und ich | Anjas Blog

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