Bye Chemnitz, auf nach “MOOCopoly” Lübeck!

Lübeck-Selfie

Lübeck-Selfie

In den letzten Wochen war es ganz schön spannend bei mir, nun habe ich die Zusage (ich hoffe mal, dass alle Gleichstellungspersonalratsirgendwasgremien entsprechend zustimmen, laut Aussage der Personalabteilung ist das in der Regel eine Formsache): Ich starte im November an der Fachhochschule Lübeck!

Ich werde von Knusperflocken auf Marzipan umschulen (alles gut: Amazon liefert), lernen, “viertel vor” zu sagen und mich supergesund mit frischem Fisch ernähren. Klar werde ich Chemnitz vermissen, vor allem die tollen Kollegen im näheren und weiteren sächsischen Umfeld (meine Grüße gehen hier vor allem Richtung Dresden ans SOOC– und SOOPAL-Team). Aber dafür haben wir ja dieses Internetdings, Konferenzen/EduCamps/sonstige Veranstaltungen und zur Not ca. 5h Autofahrt.

Ich freue mich sehr auf die neuen Aufgaben und das Team “Instructional Design” von Guido Kwast. Nicht ganz zufällig sitzt das Team rund um die Lübecker MOOCs (HanseMOOC, MarketingMOOCpMOOC) gleich um die Ecke 😉 (oder über den Gang, ich weiß ja noch nicht, wo mein neuer Schreibtisch stehen wird), u. a. Andreas Wittke und Farina Steinert – den Rest lerne ich schnellstmöglich kennen. Nun drückt mir die Daumen, dass das mit der Wohnung noch klappt! Tipps und Hinweise rund um das Leben an der Ostseeküste nehme ich gern in den Kommentaren entgegen.

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Mal nicht Edu: Barcamp Myblögchen

Gute Ideen findet man nicht selten an ungewöhnlichen Orten. Die Postkarte zum #myblögchen fand ich im Toilettenvorraum vom Buschfunk und sie traf gleich drei meiner Vorlieben:

  1. Barcamps (wobei ich bisher nur auf Educamps war),
  2. Weblogs und
  3. Wortspiele (jetzt mal ehrlich: ich kenne deutschlandweit kein Barcamp mit tollerem Titel, Gegegnbeispiele gern als Kommentar).

Noch dazu fand es in Chemnitz statt. Nach einer sehr kurzfristigen Anmeldung saß ich also Samstag um 10 Uhr zwischen anderen Bloggern und solchen, die es werden wollen. Mit etwas Verspätung ging es dann in die Session-Planung. Zum Inhalt: Sketchnotes (zum Vergrößern anklicken) 🙂

Ich weiß (nicht erst durch die SEO-Session, dass Bilder natürlich nicht so “sexy” sind, wie Text, aber für eine ausführliche Session-Zusammenfassung fehlt mir schlichtweg die Zeit. So What, daher in jeweils einem Satz mit möglichst aussagekräftigen Begriffen:

  1. Rechtliche Aspekte: Ich bin ja ein wenig “Fanboy/-girl” von Prof. Gramlich und hätte ihm ewig zuhören können, gerade weil er die Beispiele kennt, nach denen ich frage und (bei ihm irgendwie sympatischerweise) keine digitalen Medien verwendet. (der lange Satz reicht dennoch nicht aus).
  2. Textgestaltung: Text müssen sexy sein und es ist schwer (aber mit den richtigen Methoden nicht unmöglich), sich vom eigenen Wortschatz zu lösen UND (hier bemerkt der aufmerksame Leser, dass ein Satz nicht ausreicht − die Autorin hat es zumindest bemerkt) es gibt auch nichtkommerziell Blogger, denen es sehr darauf ankommt, dass Texte komplett gelesen werden, statt das Schreiben in den Vordergrund zu stellen.
  3. Layout und Technik: Lässt sich weder in 1h Session noch in einem Satz erläutern, dennoch wird es versucht und wer nicht fragt bleibt dumm.
  4. SEO und Social Media: Es ist gut zu wissen, was einen Blog im Google Ranking nach oben zu bringen, damit man es nicht krampfhaft anwenden muss UND Sharing is Caring.
  5. Videos in Blogs: Ich habe Spiegelreflexkameras zur Videoaufnahme unterschätzt und House M.D. hat diesen Fehler nicht begangen.

Ein Barcamp ist kein Barcamp ist kein Barcamp

Ein Grund für mich, zum myblögchen zu gehen, war die Gelegenheit, neben den Educamps mal ein anderes Barcamp kennen zu lernen. Lob zuerst: Auch hier waren die Grundbedürfnisse (Strom, WLAN, Kaffee) befriedigt worden. Mit dem “das schmeckt sehr gut, obwohl es vegan ist”-Prinzip schienen auch alle satt und zufrieden zu sein. Die größere Teilgeberzahl von Educamps und die damit verbundene stärker notwendige Struktur in der Organisation bringt mich dennoch auf ein paar Verbesserungsvorschlägen (= Kritikpunkte konstruktiv formuliert):

  • Es fängt an, wenn es im Zeitplan steht. Auch wenn das spießig deutsch klingt: Die halbe Stunde Verzögerung des Beginns haben wir kaum wieder reinbekommen.
  • Es gibt eine Vorstellungsrunde. Bei den Educamps stellt sich jeder mit Namen, optional Twitternamen und drei Hashtags vor. 120 Teilgeber in 20 Minuten sind dort kein Problem aber wichtig.
  • Der Themen- und Zeitplan wird nicht demokratisch erstellt, denn man kann es nie allen recht machen, insb. bei parallelen Sessions. Methode bei Educamps: Alle, die eine Session ankündigen wollen, kommen nach vorn und tun das. Durch Handzeichen wird angezeigt, ob es sich überhaupt um eine interessante Session handeln könnte. Das Thema wird von den Teilgebern und der Orga-Assistenz in den Session-Plan eingeordnet, weiteres Mitspracherecht gibt es nicht.
  • Dokumentation wird angeregt. Ich fand es sehr beeindruckend, dass Marcus die Sessions nebenbei allein dokumentierte und verbloggte. Aber warum? Gemeinsame Doku per Etherpad oder GDocs FTW!

Was bleibt? Das zarte Pflänzchen sprießt

Auch mein zweites Fazit fällt ähnlich aus: Ich hätte nie ein solchen Interesse in Chemnitz an diesem Format und Thema vermutet. Die Bandbreite der Teilgeber war enorm: von Foodblogs über Apps bis hin zu satirischen Texten hat sich mein Feedreader erweitert (wobei sich zeigen wird, was sich über die Zeit hält). Die Fragestellungen waren weit gefächert, sodass ich neben Antworten auch weitere Fragen für mich mitgenommen habe, über die ich mir vorher noch keine Gedanken gemacht hatte.

Da ich leider zum Abschlussessen und -reden nicht mehr dabei war: Gab es hier Ideen/Ansätze/Vorhabensimpulse, die Vernetzung der Blogs in Chemnitz zu fördern?

Ich gehe mal davon aus, dass einige das MyBlögchen noch verbloggen werden, vielleicht ist die Antwort da auch dabei.

“L3T 2.0” oder “Wie soll ich nur traditionelle Publikationen je wieder ernst nehmen?”

tl;dr

L3T 2.0 in 7 Tagen: Check!

Rückblick

Ich habe gerade meinen Blogpost zur Veröffentlichung von L3T 1.0 wiedergefunden (Link) und musste etwas schmunzeln:

“[…] Martin und Sandra haben wirklich ein Wunder vollbracht, nicht nur was die Organisation der Kapitelverteilung und -gutachten angeht (116 Autoren, 80 Gutachter), sondern auch wenn man die kurze Zeitspanne betrachtet, in der das Buch fertig gestellt wurde: In nicht einmal einem Jahr wurden 48 Kapitel erstellt, begutachtet, gelayoutet und “ganz nebenbei” noch Videos, Bookmarklisten und sogar iPhone und iPad-Apps erstellt (Android folgt). Daber wurde die gesamte Bandbreite des Social Webs genutzt (FacebookTwitterVodpodFlickrSlideshareCiteULikeMister Wong). Auf der Learntec wurde mit einer sehr hübschen Prezi-Präsentation von der kurzen “Geschichte” des Buches berichtet und es war auch schön, einige Autoren dort zu treffen. Parallel lief ein Online-Flashmob. […] “

“nicht einmal ei[n] Jahr”…

Nachdem ich in den letzten zwei Tagen versucht habe, ein wenig aufzuholen und die nächste Woche vorzubereiten, habe ich diese vielen tollen Beiträge gelesen, in denen das Go-Live der zweiten Auflage von L3T berichtet wird – und einen eigenen ganz vergessen (banghead) ← ich vermisse Skype-Smileys für Blogs.

Die Veröffentlichung

… war etwas ganz besonderes, wie damals zur ersten Ausgabe. Dieses Mal gab es eine Pressekonferenz, bei der auch von Camp zu Camp geschalten wurde (und ich weiß immer noch nicht, was an einer nicht-standhaften WebCam so besonders ist… andere bekommen da Oscars für 😉 ).

L3T 2.0 – Abschlusspräsentation / -pressekonferenz von Martin Ebner (CC-BY)

Funfact: Obwohl meine Kolleg/inn/en von dem Projekt wussten, haben sie mich tw. hinterher trotzdem gefragt, wann das denn jetzt herauskommt 😀

L3T 2.0 in Zahlen

Dann vergleichen wir das Ganze mal…

1. Ausgabe 2. Ausgabe Vergleich
Kapitelanzahl 48 59 +11 (+23%)
Seitenzahl* 452 592 +140 (+31%)
Autor/inn/enzahl 115 140 +25 (+22%)
Gesamtmitwirkende über 200 268
Preis* (Farbe, Hardcover) 129 € 199 € +70€ (+54%)

*Bei den Seitenzahlen wurde auf die Print-Version von ePubli zurückgegriffen, beim Preis die jeweiligen Ausgaben bei BoD und ePubli verglichen

Ich habe gerade überlegt, ob ich die letzte Zeile wieder löschen soll, aber ich hatte die Verzerrung übersehen: 54% Preissteigerung dafür, dass 131% des Buches überarbeitet wurden (gemessen an den Seitenzahlen) halte ich für ziemlich fair. Klar, 199€ sind ein Batzen Geld, aber (und das bleibt das Beste an L3T): Alle Kapitel stehen OpenAccess unter CC-BY-SA-Lizenz und sind aktuell als PDF (geplant sind noch HTML und ePub) kostenfrei downloadbar – und wurden bis jetzt auch schon über 3000mal heruntergeladen. Außerdem kann das Buch auszugsweise bestellt werden, d. h. man lässt sich nur die Kapitel binden, die man haben möchte.

Und ich so?

Anstoßen in Chemnitz

… ich hatte im Projekt L3T 2.0 mehrere Rollen: Ich war Camp-Leiterin in Chemnitz, habe Reviews koordiniert und selbst einen Artikel gereviewt (schließlich musste ich wissen, was die Reviewer erwartet), gelayoutet, mir von Ute erklären lassen, wie sie L3T in die Fachdatenbanken einbringen kann, mit ihr zusammen überlegt, wie sich L3T mit den Regularien der VG Wort zusammenbringen lässt, mit Tracy zusammen die schräge Online-Stunde veranstaltet und… Kuchen “gebacken”.

Kalter Hund, L3T-Style

Achja, und unsere beiden Artikel überarbeitet (Wobei ich ehrlicherweise sagen muss, dass nur kleine Teile geändert wurden, waren eben schon gute Beiträge ^^):

Ganz nebenbei habe ich von den Bibliotheksmitarbeiter/inne/n eine Menge gelernt. Die machen nämlich noch sehr viel mehr, als Bücher auszuleihen und mir zu schreiben, dass ich jetzt mal wieder eins abgeben muss (Universitätsverlag, OpenAccess-Support, OJS-Bereitstellung, Qucosa…). Ich hoffe, dass ich mit den tollen Mitarbeitern dort noch lange in Kontakt bleiben werde.

Und jetzt?

Ich gewöhne mich wieder ein wenig dran, nicht mehr bei der Arbeit beobachtet zu werden (während der Camps konnte man uns per stehender Videokonferenz zuschauen), normal zu schlafen (das klappte noch nie sehr gut) und zu essen (t.b.d.). Aber ich muss das auch: Die GMW13 steht an, bei der wir mit einem Workshop “#SOOC13 Stationen eines MOOC: Kofferpacken für Massive Open Online Courses” und einem Vortrag “(Wissens-)Kooperation und Social Media in Forschung und Lehre” aus dem eScience-Netzwerk vertreten sind. Außerdem bietet es sich ja geradezu an, im EduCamp ein L3T-Klassentreffen zu veranstalten und allen Interessierten davon zu berichten (hier geht es im Etherpad schon mit dem Brainstorming los). Außerdem schaue ich vielleicht mal bei den Bildungsäpplern vorbei… aber das ist alles erst (und nur) nächste Woche…

L3T’s losgelegt!

Das war er also, der erste Tag von L3T 2.0, in dem das Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien in zweiter Auflage erscheinen soll. Im Chemnitzer Camp kümmern wir uns dabei gerade zusammen mit Martin darum, dass Autoren und Reviewer zusammenkommen und fertig überarbeitete Kapitel das Lektorat erreichen. Außerdem schaut unsere Bibliothekarin Ute, wie die L3T-Kapitel dann in Fachdatenbanken erscheinen werden.

Heute morgen startete dann auch gleich die erste Episode von “L3T-TV”, das jeden morgen 9 Uhr zum aktuellen Tag berichtet.

Der Tag heute lief weniger chaotisch als ich so dachte (wenn man mal davon absieht, dass die Webseite gecrasht ist und aktuell auch nur von Zeit zu Zeit erreichbar ist, man scheint also dran zu arbeiten). Dennoch bin ich gerade ganz schön knülle und bin froh, dass man Blogposts auch von der Couch aus schreiben kann.

Neben dem “Tagesgeschäft”, das bei der Reviewer-Koordination hauptsächlich aus E-Mail-schreiben besteht, waren heute auch einige Bibliotheksmitarbeiter vor Ort, um sich dieses Open Access Projekt mal anzuschauen, denn hier an der Bibliothek wird sehr viel in diesem Bereich getan (vgl. http://www.bibliothek.tu-chemnitz.de/OpenAccess/index.html): Es gibt einen eigenen Dokumentenserver und auch das Open Journal System steht für Publikationen an der TU Chemnitz bereit. Da wir das auch für L3T nutzen ist es hier für mich und die MItarbeiter interessant gewesen, sich gegenseitig mal über die Schulter zu schauen.

Überhaupt bekomme ich einen ganz interessanten Einblick, was an der Bibliothek noch so gemacht wird, außer dem “Verleih-Front-End”, das ich bisher vor allem gesehen habe. Ich weiß jetzt, dass was eine “Systembibliothekarin” macht, denn mit Tracy hatte ich eine direkt an meiner Seite: quasi eine Bibiotheks-Administreuse 🙂

Morgen geht es weiter. Los geht es wieder mit L3T-TV, der Link wird kurz vorher über Twitter bekannt gegeben.

L3T 2.0: Bald geht es los. Noch Fragen?

Vom 20.– 28.08.2013 startet diese Irrsinnige Idee zur Neuauflage des Open-Access-Lehrbuchs L3T: L3T 2.0 … in sieben Tagen! Gefühlt habe ich in den letzten Wochen (nicht nur wegen L3T 2.0, auch wegen der geplanten Neuauflage des SOOC) eine Visocon-/Hangout-/SkypeKo nach der anderen gehabt und auch das Review der bereits eingetrudelten Kapitel will koordiniert werden – von mir und derzeit noch Martin.

Ich war auch in der Bibliothek, in der das Camp Chemnitz stattfindet, habe mir dort die Räumlichkeiten angeschaut, mit den tollen Mitarbeiter/inne/n das Camp geplant und habe weiterhin permanent eine volle ToDo-Liste mit Personen, die ich unbedingt noch informieren sollte und Fragen, die geklärt werden sollten. Das werde ich aber nicht individuell schaffen. Aber das ist nicht schlimm: schließlich passt es zu einem derartig offenen Projekt wie L3T 2.0, das hier jetzt öffentlich zu tun. Daher jetzt ein erstes FAQ zum L3T-Camp Chemnitz für Mitmacher und diejenigen, die es noch werden wollen – denn das ist immernoch möglich!

tl;dr

Bei L3T 2.0 werden weiterhin Unterstützer gesucht. Dabei ist es nicht nötig, sieben Tage lang verfügbar zu sein oder in eines der Camps zu reisen: auch kurze Zeitbudgets vor dem heimischen Rechner können helfen, aus dem Open-Access-Lehrbuch in der Neuauflage eine echte Open Educational Ressource (OER) zu machen. Bei Interesse einfach melden bei: anja.lorenz@wirtschaft.tu-chemnitz.de oder eintragen unter

zur Projektwebseite

Allgemeine Fragen

L3T? L3T 2.0? WTF?

“L3T ist die Kurzform für das Lehrbuchs für Lernen und Lehren mit Technologien, das Anfang 2011 veröffentlicht wurde.” So habe ich das mit einigen weiteren Erläuterungen rund um das Projekt hier bereits verbloggt. L3T 2.0 ist nun die zweite Auflage und soll in 7 Tagen erstellt werden. Dabei sollen nicht nur die Inhalte, Verteilungsformate, etc. aktualisiert werden, sondern vor allem auch die Lizenz: Mit einer CC-BY-SA-Lizenz wird aus dem Open-Access-Lehrbuch L3T eine echte Open Educational Ressource! Dafür läuft schon einiges an Vorbereitung und Arbeit, es wird aber in diesen sieben Tagen besonders heiß hergehen.

Und gleich noch ein Camp dazu?

Nein, nicht ein Camp: 8 Camps, nämlich in Hamburg, Berlin, Köln, Chemnitz, Darmstadt, Tübingen, München und Graz. Die Camps sind Anlaufstellen, die allen Mitmacher/inne/n eine geeignete Umgebung zum Arbeiten geben. Dazu gehören ganz klar: Internet und Kaffee 🙂

Und wen interessiert das?

Na… ich denke erst einmal mindestens die über 200.000 Downloader der ersten Auflage von L3T (räumliche Verteilung, Verteilung auf die Kapitel). Außerdem interessiert es die Gremien, die bereits die erste Auflage mit Preisen gewürdigt haben, auf jeden Fall aber auch die Teilnehmer der e-teaching.org-Jubiläum das Projekt L3T 2.0 noch vor seinem Start und mit weitem Abstand zum Gewinner des Projekt-Wettbewerbs “Zukunft des Lernens” gekührt haben. Letztendlich hat die UNESCO Österreich die Schirmherrschaft über das Projekt übernommen, da scheint das doch alles keine schlechte Sache zu sein.

Mal angenommen, es gäbe da Interesse: Was wäre denn überhaupt so zu tun?

Die Sieben Tage sind von den Herausgebern Martin Ebner und Sandra Schön bestens geplant und vorbereitet. Im Groben steht folgendes an:

  • Review (bis max. 23.08.2013): Kapitel lesen, Verbesserungsvorschläge machen, fehlende Aspekte aufspüren, Einzelmeinungen ausmerzen, wissenschaftliche Qualität sichern… Klick hier
  • Illustration (bis max. 27.08.2013): Abbildungen erneuern oder überhaupt erst erstellen… Klick hier
  • Lektorat (bis max. 27.08.2013): Rechtschreibung und Grammatik überprüfen, Bindestriche und Kommata setzen oder streichen… Klick hier
  • Layout (bis max. 28.08.2013): Kapitel mithilfe des Editors setzen, damit es dann als html, pdf und epub super aussieht… Klick hier

Außerdem:

  • Werbung!: Bloggen, posten, tweeten, schreiben, malen, basteln… Klick hier (bisherige Pressemeldungen) Ganz einfach geht das auch mit einem Foto für das L3T-Community-Video
  • Coverdesign: Ein Cover für L3T erstellen, das alle immer gleich als erstes sehen… Klick hier
  • Fotosuche und Fotografieren: Cover-Bilder für die Kapitel suchen (online und unter der richtigen Lizenz) oder selbst knipsen… Klick hier
  • Gendern: L3T ist ein Buch für Lerner und Lehrer… Lernerinnnen und Lehrerinnen… LernerInnen und Lehrer_innen… Lerner/innen und Lehrer/-innen… wie auch immer, jemand muss mal kucken, dass das alles stimmt aber lesbar bleibt… Klick hier
  • Zitate-Check: Auf richtige und vollständige Zitation prüfen, denn ein L3TPlag ist nicht geplant ;)… Klick hier
  • Übersetzung und internationale Werbung: Englischsprachige Datenbanken füttern, englischsprachige Portale mit Informationen zum Projekt füttern… Klick hier
  • Social Bookmarking: Heiko bei der Pflege der Diigo-Gruppe unterstützen… Klick hier
  • (Urlaubs-)Vertretung: Fertige Kapitel für Autoren, die im Urlaub, auf Konferenz oder sonst irgendwie verhindert sind, überprüfen… Klick hier
  • Hall of Fame: Alle Mitmacher rund um L3T zusammentragen… Klick hier
  • Sounds und Videos: Musik, Hörbeiträge, Geräusche und Videos erstellen und sammeln… Klick hier und hier
  • Optimierung der L3T-Webseite: Schwachpunkte in Aufbau und Strukturierung finden… Klick hier
  • Flashmob?: am 28.08. etwas Besonderes vorbereiten, das die Online-Schaltung viral verbreiten kann… Klick hier
  • L3T TV unterstützen: das “Morgenmagazin” um 9 Uhr braucht kurze Beiträge… Klick hier
  • Evaluation unterstützen: Den ganzen Spaß im Überblick behalten, dokumentieren und evaluieren… Klick hier

Und dann muss man die ganzen sieben Tage nur daran arbeiten?

Nein. Ein Retweet kostet nur wenige Millisekunden und uns ist auch geholfen. Fotos suchen kann unterschiedlich viel Zeit beanspruchen, ebenso gibt es talentierte Personen, die mal “eben so” etwas illustrieren. Für ein Review oder Lektorat braucht man schon etwas länger, hier ist aber auch schon ein freien Abend viel Wert. Selbstverständlich ist das alles nach oben offen: die ganzen sieben Tagen wird es genug für alle zu tun geben – und weitere Ideen sind sehr gern gesehen (das reimt sich und stimmt daher schon per Definition).

Müsste man dazu in ein Camp fahren?

Nein. Viele Aufgaben lassen sich von überall aus bearbeiten. Aber dann muss man für Internet, Kaffee u.s.w. selbst sorgen 😉

Fragen zum Camp Chemnitz

Jippie! Die Entscheidung steht fest: L3T 2.0 soll unterstützt werden. Zumindest virtuell werden die Mithelfer nun einen Camp zugeordnet und das ist nun Chemnitz? Super, ich freue mich. Im Folgenden also Fragen, die speziell unser Camp angehen.

L3T Camp Chemnitz

Wo ist das Chemnitzer Camp genau?

Na in Chemnitz 🙂 Wir haben mit der Universitätsbibliothek einen kompetenten Partner im Open-Access-Bereich gefunden und uns wird der zentrale Schulungsraum über die gesamte Zeit zur Verfügung stehen. Das heißt, wir haben Platz für mindestens 15-20 Personen, wir haben EduRoam* und stationäres Internet, Kaffee und sicher auch Schokolade – und damit alles, man braucht :D

Wo kann man sich anmelden?

Bei der Camp-Leitung (Kontakte weiter unten) und den Koordinatoren der jeweiligen Aufgaben (Aufgabenbeschreibung weiter oben). Damit wir die Teilnehmerzahl vor Ort ein wenig planen können (und damit ausreichend Kaffee und Schokolade bereit steht) bitten wir darum, sich in die Doodle-Umfragen einzutragen (für weitere Details kann das Kommentarfeld genutzt werden):

Muss man anwesend sein?

Nein, wir haben eine ganze Reihe von Mitmacher/inne/n, die zwar formell den Chemnitzer Camp zugeordnet sind, aber von Dresden, Zwickau, Wuppertal (Wuppertal?) aus arbeiten. Aber nur in Chemnitz können wir Kaffee und Schokolade sicherstellen. Wenn nur ein oder wenige Vor-Ort-Besuche geplant sind, dann wünsche ich mir, dass am 26.08.2013 möglichst viele vor Ort sind, denn dann kommt Yvonne Pöppelbaum, die rasende Reporterin.

Chemnitz? Seriously?

… habe ich mich auch gefragt, denn so viele Autoren von L3T sind nicht in Chemnitz oder dem näheren Umfeld stationiert. Dennoch freue ich mich, von hier aus die Reviews steuern zu dürfen und unsere Bibliothekarin Ute Blumtritt wird für die Eintragung der neuen Kapitel in diverse Literaturdatenbanken sorgen. Außerdem ist Chemnitz ideal, wenn man die ganze Zeit über bleiben will: hier gibt es die  günstigsten Hotelpreise in Deutschland 😉

Eine Übersichtskarte inkl. Hotelempfehlungen, Ausgehtipps und Sehenswürdigkeiten ist hier zu finden.

Wie erreicht man die Camp-Leitung?

Ansprechpartner für das Camp ist Anja Lorenz über (Reihenfolge entspricht den Erfolgsaussichten, möglichst schnell eine Antwort zu erhalten):

Schon zu Ende? Ich habe aber noch Fagen…

Dann gern hier in den Kommenaren, ich antworte und ergänze gern!

L3T 2.0: Wir brauchen DICH :-)

Einige Jobs und Stellenausschreibungen sind schon im Detail beschrieben, man findet sie wenn man bei “Ich will mitmachen!” mit der Maus darüberfährt. Am meisten Unterstützung brauchen wir – natürlich – bei den Reviewer/innen, den Lektor/innen, den Layouter/innen und den Illustrator/innen. Aber es gibt auch viele weitere Jobs rund ums Projekt, von der Lizensierung bis zur PR – und viele kleine und auch noch größere Jobs werden erst in den nächsten Wochen hier beschrieben werden…

… und natürlich: Am meisten Spaß macht die Arbeit (vermutlich) in den L3T-Camps, von denen 8 in ganz Deutschland und eines in Österreich geplant sind. Und natürlich gibt es auch eins in Chemnitz!

Folie1(Reblogged von http://elearningblog.tugraz.at/archives/6515)