[Workshop] Sexy DIY-Badges: Mehr als Zertifikate!? #mootDE15

Die MoodleMaharaMOOT 2015 war ein Heimspiel im neuen Heim: noch mitten im Umzug war der Abstract geschrieben und eingereicht.

Der Workshop ist für 1.5h angelegt und es klappt ganz gut, wenn man die Teilnehmenden sich paarweise zusammenfinden lässt, damit sie sich über ihre “Badge-Projekte” austauschen können (mein Workshop war Freitag nachmittag, ich hatte also mit einer Teilnehmerzahl ab 3 Personen gerechnet, es waren dann etwa 15).

Referenz: Lorenz, Anja (2015): Sexy DIY-Badges: Mehr als Zertifikate!? In: Workshop auf der MoodleMaharaMOOT, Fachhochschule Lübeck, 2015. (Slides bei Slideshare und GDrive)

[Publikation] Digital Badges zur Dokumentation von Kompetenzen: Klassifikation und Umsetzung am Beispiel des Saxon Open Online Courses (SOOC) #delfi2014 #delfigames

Logo DeLFI 2014Im Workshop-Programm der DeLFI 2014 stellen wir das Badge-Konzept im SOOC vor. Der Workshop ist ein “Flipped Workshop” (weil Christian Spannagel gerade alles flipped), d.h. der dazugehörige Vortrag steht schon aufgezeichnet auf YouTube (hier hatte ich eine kurze Anleitung dazu geschrieben). Was meine Kollegen mich nun oft gefragt haben: Was macht man dann vor Ort? Ich finde es heute für Euch raus!

Digital Badges sind nicht nur bewährte Elemente in Spielen, die das Erreichen einer bestimmten Stufe oder das Erfüllen einer Aufgabe bestätigen. Als Zertifizierungsmöglichkeit für Kompetenzen wird ihnen viel Potential vor allem für das plattformübergreifende Lernen sowie motivationale Aspekte zugeschrieben. In diesem Beitrag werden neun Dimensionen zur Einordnung von Digital Badges zusammengetragen und mögliche Ausprägungen diskutiert. Eine Validierung des entstandenen Klassifikationsschemas erfolgt durch die Analyse von Plattformen, die bereits Digital Badges einsetzen. Im Saxon Open Online Course 2013/14 (#SOOC1314) wurden zwei verschiedene Arten von Digital Badges eingesetzt, um Teil- und Gesamtleistungen zu bestätigen und die Transparenz des Bewertungssystems zu verbessern.

Wann und Wo?: Montag, 15.09.2014 um 09:00–17:30 Uhr, Universität Freiburg

Referenz: Lorenz, Anja; Meier, Stefan (2014): Digital Badges zur Dokumentation von Kompetenzen: Klassifikation und Umsetzung am Beispiel des Saxon Open Online Courses (SOOC). In: Rensing, Christoph; Trahasch, Stephan (Hrsg.): Proceedings der Pre-Conference Workshops der 12. e-Learning Fachtagung Informatik (DeLFI 2014), S. 254–261, Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) CEUR, Freiburg, 2014, ISSN: 1613-0073. (KonferenzwebseiteWebseite des Workshops “Spiele und Spieleelemente in Lernkontexten”, VolltextSlides, Video)

Videocasts einfach und kostenlos erstellen: mit diesen Tools ist es ganz einfach

Am 15.09.2014 findet in Freiburg der Workshop “Spiele und Spieleelemente in Lernkontexten” im Rahmen der DeLFI 2014 statt. Wir sind mit unserem Beitrag “Digital Badges zur Dokumentation von Kompetenzen: Klassifikation und Umsetzung am Beispiel des Saxon Open Online Courses (SOOC)” dabei und mussten uns dem Veranstaltungsformat schon vor dem Workshop stellen: Flipped Conference. Alle nehmen ein Video ihres Vortrags auf, schauen und kommentieren gegenseitig. Die Idee ist, dass wir dann vor Ort gut vorbereitet und weniger frontal miteinander diskutieren können.

tl;dr

Um ein Vortragsvideo zu erstellen reichen kostenlose Tools aus. Der Vortrag muss aufgenommen, optional geschnitten und ebenfalls optional aus verschiedenen Szenen zusammengesetzt werden. Den Rest erledigt YouTube.

Videos aufzeichnen

Um das Video von meinem Monitor aufzuzeichnen, habe ich Open Broadcaster verwendet (Erste Schritte auf chip.de). Mit dem Programm können PC-Screens, Fenster und Webcam einfach aufgezeichnet und kombiniert werden.

Ein paar Tipps zum Aufnehmen:

  • Für den späteren Upload in YouTube bietet sich mp4 zum Aufzeichnen an.
  • Man kann sich Hotkeys zum Starten und Stoppen der Aufnahme vergeben. Damit wird es komfortabler.
  • Nach dem Starten der Aufnahme kurz warten, sonst ist das erste Wort abgehackt. Gleiches gilt für das letzte Wort.
  • Ein Headset beim Sprechen sorgt für einen klaren Klang.
  • Wenn ein (Unter-)Thema abgeschlossen ist, sollte man die Stimme senken und eine kurze Pause machen. Wenn man sich danach verhaspelt, kann man an dieser Stelle dann sehr einfach einen Schnitt machen und muss nicht alles mehrfach einsprechen.
  • Wenn man das Webcam-Bild die ganze Zeit sehen soll, dann sollte man auch in der Präsentation einen Platz dafür lassen (bspw. in einer der Ecken).

Man darf nicht zu perfektionistisch sein. Ähms und öhms kommen vor. Dennoch habe ich es nicht geschafft, das Video am Stück aufzuzeichnen. Dann hätte ich auch keine weiteren Tools gebraucht. So habe ich aber Abschnitts- und Folienweise separate Videos aufgenommen, die geschnitten und zusammengeführt werden mussten.

Videos beschneiden

Die einzelnen Videoabschnitte, die ich aufgezeichnet habe, habe ich vorher nicht genau geplant. Meist sind sie dadurch entstanden, dass ich mich verhaspelt hatte. Daher brauchte ich ein einfaches kleines Tool, mit dem ich ohne großen Aufwand einen Schnitt setzen kann. Ich habe hierzu Avidemux verwendet.

Videos zusammenführen

Durch das Aufnehmen mehrerer Videos hat man am Ende mehrere einzelne Dateien. Diese müssen nun noch zusammengeführt werden. Auch hier hatte ich nur den Anspruch, dass es schnell und einfach geht. Das erste Tool war Any Video Converter Free. Das Tool ist ein wenig werbelastig, wer länger suchen mag wird auch hier sicher schnell eine Alternative finden.

Das Ergbnis

Das Video war schließlich etwa 450MB groß und konnte in etwa 10min auf YouTube gestellt werden. Die Schnitte fallen kaum auf. Mal abgesehen vom Perfektionismuswahn, wenn man ich mich versprochen hatte, bin ich mit dem Aufwand sehr zufrieden. Wenn ich überlege, wie lange wir im Studium mit Premiere und ähnlichen Profitools gefrickelt und gerendert haben, war das heute wirklich ein Klacks.

Nun wünsche ich viel Spaß beim Anschauen und bin gespannt, was die Veranstalter dann mit der vielen freigewordenen Zeit vor Ort in Freiburg vorhaben.