Horizon Report 2015 Higher Education Edition

Damit wir bei oncampus gleich auf den neuesten Stand sind, welche neuen Technologien im E-Learning gerade en vogue sind, habe ich in unserer InsDes-Runde (kurz für Instructional Design) den aktuellen Horizon Report 2015 Higher Education Edition vorgestellt und mich in diesem Zuge auch noch einmal genauer mit Trendforschung befasst. Da die Folien urheberrechtlich brav sauber gearbeitet sind, stelle ich sie gern zur Verfügung.

Frage: Weiß jemand, wie man die Slideshare-Embeds im Widescreen-Format hinbekommt? Bis dahin geht es hier zu einer entstreckten Version.

INNOQUAL Commentathon: Los geht’s!

Der INNOQUAL Commentathon ist gestartet. Als Local Partner unter dem Sammelbegriff “Saxon MOOCs United” sind wir mittendrin, aber gern auch noch offen für andere Teilnehmenden (einfach anschreiben). Andrea und ich haben gestern kurz gebrainstormt, und so schaut nun der Schlachtplan aus:

  1. Ab jetzt:
    • Sucht Euch (mindestens) ein Paper aus
    • Schreibt im Etherpad Euern Namen dahinter
    • Kommentiert fleißig
  2. 05.05.2014 um 16:30 Uhr Live-Session „Reviewnar“: Austausch von Erfahrungen, Kriterien zur Begutachtung etc. Dann hier
  3. Danach:
    • Kommentiert weiter fleißig
    • Optional: zweites Reviewnar
  4. 11.05.2014 Abschluss des Commentathons

Ein paar mehr Hinweise haben wir Euch in ein paar Slides zusammengestellt. Für weitere Fragen stehen wir natürlich gern zur Verfügung.

Wir sind Commentathon-Partner \o/

…CommentaWAS?

Der Commentathon ist eigentlich nichts anderes als ein Review-Prozess: Man begutachtet wissenschaftliche Beiträge um zu entscheiden, ob sie für ein Journal oder eine Konferenz angenommen werden sollen. Aber…

…was ist an einem Commentathon anders als an einem traditionellen Review-Prozess?

  • Es wird kein Gesamtgutachten erstellt. Vielmehr kommt es auf kleine Kommentare, Hinweise und konstruktive Kritik an, die an den betroffenen Stellen hinterlassen werden.
  • Es ist offen. Mehr oder weniger.
  • Es ist keine Arbeit, sonder ein “Event” 🙂

Das ganze sieht für das Journal for Innovation and Quality in Learning (INNOQUAL), das den Commentathon veranstaltet, so aus:

Review-Prozess von Innoqual

Mehr Details gibt es hier.

…ok, und worum geht es?

Das Journal for Innovation and Quality in Learning (INNOQUAL) gibt ein Schwerpunktheft zum Thema “Qualität von MOOCs” heraus. Darum werden sich folglich auch die Beiträge drehen. Als lokale Partner für den Commentathon sind dabei:

  • Graz University of Technology, Univ.-Doz. Dr. Martin Ebner, Seminar, LV “Technology Enhanced Learning”
  • University of Education Heidelberg, Prof. Dr. Christian Spannagel, research group “Playgroup”
  • und wir alias “Saxon MOOCs United”, working group lead by Anja Lorenz (Chemnitz University of Technology) and Andrea Lissner (Dresden University of Technology)

…wer ist denn bitteschön “Saxon MOOCs United”?

 

In Sachsen wurde und wird mit MOOCs experimentiert: SOOC13 und SOOC1314 sind bereits vorbei, SOOPAL startet in der nächsten Woche. Einige Team-Mitglieder dieser Projekte fanden die Idee des offenen Reviews toll und schupps: gab es einen Namen für uns alle 🙂

Wir können gespannt sein, immerhin gab es noch keinen Commentathon.

Übrigens: Das Team “Saxon MOOCs United” ist übrigens nicht so dolle elitär und fest formiert. Ich könnte mir vorstellen, dass wir noch ein paar Mitglieder vertragen könnten. Interessenten können sich gern bei mir melden, dann schauen wir mal 😉

[L3T] Feedback erwünscht :-)

L3T 2.0, die Neuauflage des Lehrbuchs für Lernen und Lehren mit Technologien soll im August entstehen. Martin Ebner ruft dazu im e-Learning Blog der TU Graz zu Feedback zu einzelnen Kapiteln und weiteren nötigen Themen für die Neuauflage auf:

L3T Feedback

Im Rahmen von L3T 2.0 möchten wir die aktuellen L3T-Kapiteln entrümpeln und aktualisieren – da wo es Euch notwendig erscheint. Wir sind sehr gespannt darauf: Wie und wo können die bestehenden Kapitel überarbeitet werden? Sind sie noch aktuell?
Wer Anregungen, Verbesserungsvorschläge oder Erweiterungsmöglichkeiten zu einem der bestehenden Kapitel hat, ist herzlich eingeladen diese in unseren Feedback-Dateien anzubringen!

Um ggf. Nachhaken zu können wäre es schön, wenn die Kritik mit Eurem Namen versehen ist – muss aber nicht zwingend sein.

Auch Vorschläge für Erweitungen und neue Kapitel sind erwünscht!

Eine Übersicht über alle Kapitel und Links zu den Kommentar-Pads findet sich hier

“Um dieses Thema in Ihrer Abschlussarbeit zu bearbeiten brauchen Sie ca. 400€ für den Zugang zur Literatur”

Literatur-Reviews sind dankbare Aufgabenstellungen für studentische Arbeiten: Die Methodik ist relativ klar, es ist zunächst einmal Fleißarbeit (und wird damit gern von uns Mitarbeitern als Aufgabe abgegeben ;)) und am Ende hat man oft eine brauchbare Datenbasis, auf der andere Arbeiten aufbauen können. Ein nicht unerheblicher Teil dieser Aufgabe besteht darin, den Zugang zu Literaturquellen zu bekommen. Hierbei helfen wir den Studenten auch oft, da wir noch diverse Zugänge zu Literaturdatenbanken kennen und unterschiedlich als Mitglieder der ein oder anderen Organisation auf deren Publikation Zugriff haben. Umso frustrierender ist es, wenn man dann wirklich keinen Zugang zu den Publikationen bekommt, sondern nur ein Einkaufswagensymbol.

Good Idea von Accretion Disc (CC-BY)

Und so ging es mir letztens, als mich ein Student nach dem Tagungsband der DeLFI2012 fragte, weil er ihn einfach nicht finden könne. Ich fragte einen der Herausgeber an und tatsächlich: den Band gibt es nicht online. Auch nicht über das Uninetz. Nur für 56,80 € bei der GI. Der nächste gedruckte Band in einer Bibliothek steht in Leipzig, ein Anschaffungsauftrag oder eine Fernleihe bei der Unibibliothek dauert für die Arbeit zu lange.

Closed Access als Forschungsbarriere

Und dann sitzt man mit dem Studenten da und überlegt, wie er denn das Problem lösen solle, schließlich soll er die wichtigsten deutschsprachigen E-Learning-Konferenzen untersuchen und zu denen hatte ich die DeLFI bisher gezählt. Er kann “tricksen” und den Untersuchungszeitraum von der DeLFI enden lassen, was aber sehr unbefriedigend ist. Er kann sich die Beitragstitel im Programm anschauen und die Autoren einzeln anschreiben, was ebenfalls immens Zeit kostet und aus einer Aufgabe für 1-3 Tagen (je nachdem, wie tief er die Kapitel lesen muss) auf mehrere Wochen ausweitet.

Aber sollen unsere Themen demnächst so ausgeschrieben werden?

Themenvorschlag für eine Abschlussarbeit: … Um dieses Thema in Ihrer Abschlussarbeit zu bearbeiten brauchen Sie ca. 400€ für den Zugang zur Literatur. Bitte senden Sie uns mit Ihrer Bewerbung eine Bestätigung darüber, das Geld aufbringen zu können.

Noch schlimmer wird es, wenn die Konferenzwebseite nicht mehr erreichbar und damit der Kontakt zu den Herausgebern nicht möglich ist, was uns bei unserem ICIS-Paper mehrfach passiert ist und wir eigentlich vorgesehene Publikationskanäle aus unserem Review-Repertoire wieder streichen mussten (wir haben uns damit getröstet, dass die Konferenz für Social BI vermutlich ohnehin zu alt und zu weit thematisch entfernt war).

Bei L3T’s Work wurde folgende These aufgestellt:

“Urheberrechtlich geschützte Lehrmaterialien werden in fünf Jahren für Lehrende unbrauchbar/uninteressant sein.”

Gleiches gilt wahrscheinlich (oder hoffentlich?) schon bald für Artikel, die für die Forschenden nicht zugängig sind (und damit meine ich noch nicht einmal Open Access, ein Zugang über die Unibibliothek wäre ausreichend). Und ich komme ernsthaft ins Grübeln, ob wir den Artikel, den wir für die DeLFI 2013 vorbereiten, nicht doch für eine andere Konferenz aufheben sollten …

(Auflösung: Ich werde den Tagungsband auf totem Wald gedruckt wahrscheinlich am Montag von einem Kollegen aus Dresden bekommen, der auf der DeLFI2012 einen Beitrag hatte.)

[FifF] Gedanken zur Auswahl der Beiträge

Social Web Pathologies

Workshop Header

Der Call for Contributions zum FifF-Workshop neue LebensWeltKrisen läuft nun noch gut 1,5 Monate. Damit wird es Zeit, sich über das Auswahlverfahren für die Beiträge Gedanken zu machen.

Mit dem CfC für den FifF-Workshop haben wir ja den Versuch gestartet, dessen Durchführung soweit wie möglich unter den Prinzipien öffentlicher Wissenschaft zu gestalten. So gab es einen Aufruf zur Mitgestaltung des CfCs und auch die Mitorganisatoren haben wir über diesen gefunden. Aber was heißt das für die Beitragsauswahl? Einige Punkte haben sich schon auf der Wikiversity-Seite angesammelt, die hier noch einmal genauer durchdacht werden sollen.

Wie kann ein Public Review durchgeführt werden?

Ein (Double-)Blind-Peer-Review ist undenkbar, wenn wir eine weitestgehende Öffnung der Beitragsauswahl anstreben. Nicht zuletzt soll diese zu einer gewissen Transparenz führen und genau erkennen lassen, warum einige Beiträge ausgewählt wurden und andere nicht. Die erste Frage stellt sich bei uns aber nach der technischen Umsetzung des Reviews. Ein…

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