[Panel] Open Educational Ressources und ihre Rolle an Hochschulen – Unter welchen Bedingungen Hochschulen OER nutzen, erzeugen und bereitstellen #OERde14

Logo OERde14Mein erstes Panel! Und dann noch zu diesem tollen und wichtigen Thema mit so tollen Gesprächspartnern! Bestimmt 100mal besser als AnneWill & Co.!

Hochschulen haben ein schwieriges Verhältnis zu Open Educational Ressources. Während sie einer der wichtigsten Akteure der Nutzung und Produktion sein könnten, so führen Unsicherheiten bei rechtlichen Fragestellungen sowie fehlende Anreize, Inhalte öffentlich bereit zu stellen, oftmals zu keiner aktiven Beteiligung auf diesem Feld. Der Beitrag möchte Unterschiede in der Beteiligung, Hindernisse aber auch Anreize und Beispiele entsprechender Aktivitäten an Hochschulen vorstellen und diskutieren und dabei auch einen Blick auf den europäischen Kontext werfen. Auch wird die Frage nach einer OpenContent-Strategie für Hochschulen gestellt und dabei die Rolle von Akteuren wie z.B. Zentren betrachtet.

Wann und wo?: Samstag, 13.09.2014, 13:00–13:45 Uhr im Raum Shakespeare (2. OG), Urania Berlin

Referenz: Bremer, Claudia; Deimann, Markus; Ehlers, Ulf-Daniel; Schmidt, Markus; Lorenz, Anja (2014): Open Educational Ressources und ihre Rolle an Hochschulen – Unter welchen Bedingungen Hochschulen OER nutzen, erzeugen und bereitstellen. Podiumsdiskussion auf der OER-Konferenz 2014, Berlin. (Slides von Anja)

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[Publikation] Vom Raum in die Cloud: Lehren und Lernen in cMOOCs #gmw14

Logo GMW14Aktuell findet in Zürich die GMW 2014 unter dem Motto “Lernräume gestalten – Bildungskontexte vielfältig denken” statt. Leider kann ich nicht vor Ort dabei sein, die Tweets helfen aber. Dafür sind Daniela und Nina aus dem SOOC-Team vor Ort und präsentieren dort unseren Beitrag gemeinsamen Beitrag “Vom Raum in die Cloud: Lehren und Lernen in cMOOCs”. Sehr cool daran ist: der Beitrag steht offen und kommentierbar im Netz.

Konnektivistisch ausgerichtete Massive Open Online Courses (cMOOCs) sind eine Form des Lernens ‚in der Cloud’. Die Entscheidung, die Orientierung gebenden Grenzen gewohnter physischer und virtueller Lernräume (Vorlesungssaal, LMS) zu überschreiten und den Lernprozess in ein in jeglicher Hinsicht offenes Netzwerk zu transferieren, stellt Lehrende wie Lernende vor die Herausforderung, Aspekte wie Verortung, Sichtbarkeit und soziale Beziehungen neu zu gestalten. Der Artikel analysiert cloud-spezifische Besonderheiten des Lehrens und Lernens anhand von Erfahrungen und Evaluationsergebnissen des Saxon Open Online Course (SOOC). Er liefert damit einen Beitrag zur Diskussion um die bleibenden Potenziale des MOOC-Formats im Bereich der akademischen Aus- und Weiterbildung.

Wann und Wo?: Donnerstag, 04.09.2014: 13:00–13:30 Uhr im Track MOOCs 2: Kursräume: Massive Open Online Courses (MOOCs) & Co; Ort: LAA-M021; Chair: Sandra Hofhues, Zeppelin Universität

Referenz: Pscheida, Daniela; Lißner, Andrea; Lorenz, Anja; Kahnwald, Nina (2014): Vom Raum in die Cloud: Lehren und Lernen in cMOOCs. In: 22. Jahrestagung der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft (GMW14): Lernräume gestalten – Bildungskontexte vielfältig denken, Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft 2014.

Anmerkung

Dies ist der erste Beitrag in der Reihe “Anja wollte im Sinne des Open-Science-Gedanken mehr über das bloggen, was sie so für Steuergelder macht”. Dabei fange ich Low-Level an: Informationen zu Publikationen posten, abgeschaut bei Steven Downes und Martin Ebner. Zu den Beiträgen werden ggf. auch später noch Links zu Volltexten, Slides etc. ergänzt, Updates gibt es dann auf Twitter.

Videocasts einfach und kostenlos erstellen: mit diesen Tools ist es ganz einfach

Am 15.09.2014 findet in Freiburg der Workshop “Spiele und Spieleelemente in Lernkontexten” im Rahmen der DeLFI 2014 statt. Wir sind mit unserem Beitrag “Digital Badges zur Dokumentation von Kompetenzen: Klassifikation und Umsetzung am Beispiel des Saxon Open Online Courses (SOOC)” dabei und mussten uns dem Veranstaltungsformat schon vor dem Workshop stellen: Flipped Conference. Alle nehmen ein Video ihres Vortrags auf, schauen und kommentieren gegenseitig. Die Idee ist, dass wir dann vor Ort gut vorbereitet und weniger frontal miteinander diskutieren können.

tl;dr

Um ein Vortragsvideo zu erstellen reichen kostenlose Tools aus. Der Vortrag muss aufgenommen, optional geschnitten und ebenfalls optional aus verschiedenen Szenen zusammengesetzt werden. Den Rest erledigt YouTube.

Videos aufzeichnen

Um das Video von meinem Monitor aufzuzeichnen, habe ich Open Broadcaster verwendet (Erste Schritte auf chip.de). Mit dem Programm können PC-Screens, Fenster und Webcam einfach aufgezeichnet und kombiniert werden.

Ein paar Tipps zum Aufnehmen:

  • Für den späteren Upload in YouTube bietet sich mp4 zum Aufzeichnen an.
  • Man kann sich Hotkeys zum Starten und Stoppen der Aufnahme vergeben. Damit wird es komfortabler.
  • Nach dem Starten der Aufnahme kurz warten, sonst ist das erste Wort abgehackt. Gleiches gilt für das letzte Wort.
  • Ein Headset beim Sprechen sorgt für einen klaren Klang.
  • Wenn ein (Unter-)Thema abgeschlossen ist, sollte man die Stimme senken und eine kurze Pause machen. Wenn man sich danach verhaspelt, kann man an dieser Stelle dann sehr einfach einen Schnitt machen und muss nicht alles mehrfach einsprechen.
  • Wenn man das Webcam-Bild die ganze Zeit sehen soll, dann sollte man auch in der Präsentation einen Platz dafür lassen (bspw. in einer der Ecken).

Man darf nicht zu perfektionistisch sein. Ähms und öhms kommen vor. Dennoch habe ich es nicht geschafft, das Video am Stück aufzuzeichnen. Dann hätte ich auch keine weiteren Tools gebraucht. So habe ich aber Abschnitts- und Folienweise separate Videos aufgenommen, die geschnitten und zusammengeführt werden mussten.

Videos beschneiden

Die einzelnen Videoabschnitte, die ich aufgezeichnet habe, habe ich vorher nicht genau geplant. Meist sind sie dadurch entstanden, dass ich mich verhaspelt hatte. Daher brauchte ich ein einfaches kleines Tool, mit dem ich ohne großen Aufwand einen Schnitt setzen kann. Ich habe hierzu Avidemux verwendet.

Videos zusammenführen

Durch das Aufnehmen mehrerer Videos hat man am Ende mehrere einzelne Dateien. Diese müssen nun noch zusammengeführt werden. Auch hier hatte ich nur den Anspruch, dass es schnell und einfach geht. Das erste Tool war Any Video Converter Free. Das Tool ist ein wenig werbelastig, wer länger suchen mag wird auch hier sicher schnell eine Alternative finden.

Das Ergbnis

Das Video war schließlich etwa 450MB groß und konnte in etwa 10min auf YouTube gestellt werden. Die Schnitte fallen kaum auf. Mal abgesehen vom Perfektionismuswahn, wenn man ich mich versprochen hatte, bin ich mit dem Aufwand sehr zufrieden. Wenn ich überlege, wie lange wir im Studium mit Premiere und ähnlichen Profitools gefrickelt und gerendert haben, war das heute wirklich ein Klacks.

Nun wünsche ich viel Spaß beim Anschauen und bin gespannt, was die Veranstalter dann mit der vielen freigewordenen Zeit vor Ort in Freiburg vorhaben.

#MMC13 Woche 1: RefLektion

Zur Vorbereitung auf unseren #SOOC, einem Sächsischen Open Online Course, nehme ich an dem Meta-MOOC #MMC13 teil – wobei “teilnehmen” bei MOOCs ein seltsamer Begriff ist. Als offizielle Reflektorin der ersten Woche habe ich den Start und den von mir wahrgenommenen Verlauf des MOOCs auf unserem SOOC13-“Lerntagebuch” reflektiert.

SOOC13

+++ Zu spät! +++ Zu spät!+++ Zu spät!+++

Die anderen Reflektoren (Andrea Brücken und Jutta Pauschenwein) haben ihre Wochenzusammenfassung schon abgegeben, was es für mich nicht leichter macht, denn ich schiele ja doch vorher mal drüber. Auch die Gesamtzusammenfassung ist schon raus. Nur ich wieder. Entschuldigt bitte. Ich musste mich beim Schreiben diese Beitrags aber immer wieder daran erinnern, dass ich die erste Woche eben nicht inhaltlich bewerten, sondern eher meine “Meta-Gedanken zum Wochenverlauf präsentier[en]” soll.

Also Forschungsfrage: Können Teilnehmer eines MOOCs an einem MOOC teilnehmen, und dann erst diskutieren, was ein MOOC überhaupt ist? …klingt beknackt, war aber so.

RefLektion 1: Wie ging es denn los?

Monika, Dörte und Heinz hatten ja schon in den letzten Wochen die Planung des #MMC13 sehr transparent gestaltet: Das Programm stand bereits und der pünktliche Start wurde von auserwählten Personen, den Impulsgebern (Jasmin HamadehHannes Klöpper und Claudia Bremer), clever…

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