[Publikation] Vom Raum in die Cloud: Lehren und Lernen in cMOOCs #gmw14

Logo GMW14Aktuell findet in Zürich die GMW 2014 unter dem Motto “Lernräume gestalten – Bildungskontexte vielfältig denken” statt. Leider kann ich nicht vor Ort dabei sein, die Tweets helfen aber. Dafür sind Daniela und Nina aus dem SOOC-Team vor Ort und präsentieren dort unseren Beitrag gemeinsamen Beitrag “Vom Raum in die Cloud: Lehren und Lernen in cMOOCs”. Sehr cool daran ist: der Beitrag steht offen und kommentierbar im Netz.

Konnektivistisch ausgerichtete Massive Open Online Courses (cMOOCs) sind eine Form des Lernens ‚in der Cloud’. Die Entscheidung, die Orientierung gebenden Grenzen gewohnter physischer und virtueller Lernräume (Vorlesungssaal, LMS) zu überschreiten und den Lernprozess in ein in jeglicher Hinsicht offenes Netzwerk zu transferieren, stellt Lehrende wie Lernende vor die Herausforderung, Aspekte wie Verortung, Sichtbarkeit und soziale Beziehungen neu zu gestalten. Der Artikel analysiert cloud-spezifische Besonderheiten des Lehrens und Lernens anhand von Erfahrungen und Evaluationsergebnissen des Saxon Open Online Course (SOOC). Er liefert damit einen Beitrag zur Diskussion um die bleibenden Potenziale des MOOC-Formats im Bereich der akademischen Aus- und Weiterbildung.

Wann und Wo?: Donnerstag, 04.09.2014: 13:00–13:30 Uhr im Track MOOCs 2: Kursräume: Massive Open Online Courses (MOOCs) & Co; Ort: LAA-M021; Chair: Sandra Hofhues, Zeppelin Universität

Referenz: Pscheida, Daniela; Lißner, Andrea; Lorenz, Anja; Kahnwald, Nina (2014): Vom Raum in die Cloud: Lehren und Lernen in cMOOCs. In: 22. Jahrestagung der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft (GMW14): Lernräume gestalten – Bildungskontexte vielfältig denken, Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft 2014.

Anmerkung

Dies ist der erste Beitrag in der Reihe “Anja wollte im Sinne des Open-Science-Gedanken mehr über das bloggen, was sie so für Steuergelder macht”. Dabei fange ich Low-Level an: Informationen zu Publikationen posten, abgeschaut bei Steven Downes und Martin Ebner. Zu den Beiträgen werden ggf. auch später noch Links zu Volltexten, Slides etc. ergänzt, Updates gibt es dann auf Twitter.

Advertisements

Twitter down this Wall!

Das eScience-Netzwerk Sachsen, dem ich bis Ende Mai mit dem Projekt CELePro angehörte (Dokumentation der Ergebnisse ist in Arbeit), präsentiert sich auf der diesjährigen Langen Nacht der Wissenschaften in Dresden. Was wir dort machen? Steht im Programm (Suchwort eScience):

18.00 – 22.00 Uhr: Das eScience – Forschungsnetzwerk Sachsen stellt sich vor
18.00 – 22.00 Uhr: Twitter-Wall zur Langen Nacht der Wissenschaften
18.00 – 21.30 Uhr: Akronyme basteln (Kinderprogramm)
20.00 – 21.30 Uhr: Online-Speed Dating mit Wissenschaftlern
20.00 – 21.30 Uhr: Typberatung für eScientists (und solche die es werden wollen)

Da ich selbst am Freitag nicht dort sein kann, hatte ich angeboten, bei weiteren Vorbereitungen zu unterstützen. Eine Aufgabe war auch schnell gefunden: Twitterwall? Kein Problem! Aber…

Es gibt viele Tools für Twitterwalls, oder besser gesagt: es gab sie. Nach der Twitter-API-Anpassung hat es hier einige erwischt, die nicht mehr erreichbar sind (wie einige aus dem Post von Monika König). Nun wollte ich meinen Kollegen eine Liste mit Einschätzungen schicken, aber man muss es wohl mal gesehen haben, also ein Word-File mit Screenshots? Nee, dann lieber gleich bloggen. Also mal schauen, was denn noch geht. Als Anforderungen habe ich so ziemlich die gleichen wie Monika König: möglichst kostenlos, einfach, hübsch und man soll sich während der langen Nacht der Wissenschaften nicht drum kümmern müssen.

Tweetbeam

2013-06-21_142201Hier kann ich gleich loslegen und einen Hashtag eingeben, Anmeldung ist nicht nötig, aber möglich. In letzterem Fall kann man Suchen speichern und das ganze noch konfigurieren (nur deutschsprachige Tweets, User oder Wörter blocken oder ReTweets ausschließen). Schön ist das Kachelsystem, das aber leider die Reihenfolgen beachtet. Leider ist Silverlight im Chrome manchmal gecrasht und auf meinem Android Tablet läuft es auch nicht (wir hätten vielleicht einen TouchTable dort, weiß aber nicht, womit der läuft). [UPDATE] Tweetbeam hat auf HTML5 umgestellt (mehr Informationen).

Kostet nix, Link: http://www.tweetbeam.com/

Twitterwall.me

Twitterwall.meMit Twitter-Account anmelden und los geht es. Einfaches, aber klares Design, keine Einstellungsmöglichkeiten, für uns aber wohl ausreichend. Leider schneidet die Darstellung die Beiträge manchmal ab.

Kostenlos, Link http://twitterwall.me/

Twitterfall

TwitterfallAnmeldung nötig (muss dannTwitter-seitig aufräumen). Das Design ist vielleicht nicht ganz so sexy wie das anderer Tools, aber tolle Funktionen: nach mehreren Hashtags, in eigenen Listen oder ausschließlich der eigenen Timeline suchen, auf eine bestimmte Region einschränken u.v.m. Die Links rutschen manchmal über das Panel hinaus, aber wir wollen da ja eh nicht draufklicken.

Kostenlos, Link: http://twitterfall.com/

Tweetwally

Tweetwally

Einfach, hübsch, kann in der Farbgebung etwas angepsst werden, gefällt mir gut. Einzig die Aktualisierungszeit ist etwas lange (ca. 2min). vor der Wall rumstehen und schauen, wie der Tweet einläuft wird also sehr langweilig werden.

Kistenlos, Link: http://tweetwally.com/

Twitter-Widget

Twitter WidgetDie banalste, aber vermutlich beste Lösung: Twitter-Widget bauen und auf einer Webseite einbetten. Damit würde die StrAPIgie von Twitter aufgehen, aber hier gibt es dann auch vernünftige Antwortzeiten…

Link: Über die Twitter-Einstellungen.

Weitere Apps, die leider nicht passen

LiveTweetApp

Screenshot

Screenshot

… reagierte auf meine Followerpower-Anfrage. Klar schaue ich es mir an 🙂  Leider passt es für uns nicht, da man die Tweets, die gezeigt werden sollen, erst freigeben muss. Ist wohl eher was für sensible Themen…

In der Basic-Variante kostenlos. bemerkenswert: ich wurde per Mail kontaktiert. Roter Teppich und so. Link: http://www.livetweetapp.com/

Fazit

Twitterfall, Tweetwally und das Twitter-Widget scheinen für unsere Zwecke geeignet zu sein. Insgesamt ist es wohl üblich geworden, die Verknüpfung mit dem Twitter-Account zu fordern. Ob das wirklich auf die API zurückzuführen ist oder da doch jemand gern das liest, was ohnehin im Internet steht (ja, ich weiß, man kann dann bessere Auswertungen fahren) weiß ich nicht.

Gibt es weitere empfehlenswerte Twitter-Wall-Dienste?

(BTW: hübsches neues WordPress Backend, muss mich aber noch dran gewöhnen).

Ein paar Gedanken, die der didaktischen Planung unseres SOOC13 vorangestellt sein müssen…

SOOC13

In Woche zwei des #mmc13 steht die Didaktik im Fokus: Die Auseinandersetzung mit dem Konnektivismus, mit dem Rollenverständnis als Dozent/Tutor/Gastgeber eines MOOCs, Badges, Peer Reviews u.v.m. sollen bei der Planung und Durchführung eines MOOCs helfen, die wichtigsten Unterschiede zu regulären Lehrveranstaltungen oder Webinaren zu erkennen.

Und was macht unsere SOOC-Planung?

Logo Lehrpraxis im TransferUnser Saxon Open Online Course (SOOC) wird als Lehr-Lernprojekt im Verbund Lehrpraxis im Transfer vom Hochschuldidaktischen Zentrum Sachsen (HDS) gefördert. Nun würden wir uns gern sofort in die inhaltliche und didaktische Konzeption stürzen – aber Hochschulen haben ihren eigenen Rhythmus  Wir haben die letzte Woche der Vorlesungszeit, nächste Woche beginnen die Prüfungen und die Planung der Lehrveranstaltungen für das nächste Semester, in dem der SOOC dann auch stattfinden soll, ist in den letzten Zügen. Das heißt für uns vor allem, dass wir schleunigst folgende Fragen beantworten müssen:

  • Zur Beschreibung des Kurses: Wie kann der Kurs kurz beschrieben werden, ohne dass wir…

View original post 454 more words

Volles Haus | Full house (via TU Dresden goes mobile)

Jörg Neumann, Tobias Welz, Christian Meier und ich haben uns sehr gefreut, dass unsere kleine Session zum Thema Mobile learning im Rahmen der Vortragsreihe Perspektiven im E-Learning offenbar auf großes Interesse gestoßen ist.

Die Folien und die Aufzeichnung der Vorträge sind nun auf dem Blog der Projektgruppe TU Dresden goes mobile verfügbar:

Volles Haus | Full house Am letzten Donnerstag fand unser gemeinsamer Vortrag zum mobile learning im Rahmen der Vortragsreihe am Medienzentrum statt. Der hohe Andrang führte einerseits dazu, dass 3 Kollegen stehen mussten und zeigte uns andererseits, dass dieses Thema aktuell in vielen Köpfen ist. Hier nun, wie versprochen die Folien zu den Vorträgen: Dr. J. Neumann: Mobile Learning – ein Streifzug durch Technik und Didaktik T. Welz: Untersuchung alternativer Medien zur … Read More

via TU Dresden goes mobile