Mein Google-Scholar-Profil und ich

Nach dem sehr interessanten Workshop von Prof. Baumgartner auf dem #jfmh14 zu Publikationsindizes habe ich mir mein Google-Scholar-Profil mal genauer angeschaut. Ich bin kein Fan davon, Menschen in Zahlen auszudrücken, auch wenn mir schon Einsatzgebiete dafür einfallen würden…

Vielmehr sehe ich das Profil als Werkzeug für verschiedene Anwendungen:

  • Monitoring von Zitationen: Ich kann sehen, wer meine Beiträge wo zitiert. Während Prof. Baumgartner seine Benachrichtigungen abgeschalten hat (Luxusproblem ;)) freue ich mich ja in der Regel um jede Wahrnehmung.
  • Pflege von Metadaten: Hier habe ich selbst Einfluss darauf, dass ich richtig zitiert werde.
  • Übersicht über Zugang zu Publikationen: Immer wenn ich mal Zeit habe *schenkelklopf*, erstelle ich eine Entwurfsversion meiner Publikationen und lade sie Open Access auf Qucosa hoch, denn ich will ja gelesen werden können. Wie sich bei ersten Recherchen schon herausstellt: das ist eine gute Idee, denn Google Scholar findet diese Publikationen und indexiert sie. Dennoch sind einige Artikel (noch) nicht zu finden: Da wird es aber Zeit!
  • Finden und gefunden werden: Ja, das ist ein wenig die Todsünde der Eitelkeit, aber wenn sich jemand mein Google-Scholar-Profil anschaut, dann soll es richtig, möglichst vollständig und gut gepflegt aussehen. Man weiß ja nie, wofür, und dann schadet es sicher nicht.

Ich besitze schon seit einiger Zeit ein Google-Scholar-Profil (irgendwann mal eingerichtet, nie richtig benutzt oder auch verstanden, was es bringen soll). Daher ist erst einmal Sichten und Aufräumen angesagt.

Aufräumen im Google-Scholar-Profil

In Vorbereitung auf den Workshop bat Prof. Baumgartner darum, eine aktuelle Publikationsliste mitzubringen. Meine findet man eigentlich gut aktuell gehalten auf meiner Mitarbeiterseite – hauptsächlich, damit ich irgendwo eine vollständige Übersicht habe inkl. Links zu den Dokumenten und Slides, d.h. ich vermute, dass ich den meisten Traffic auf dieser Seite verursache. Nun hatte ich auch eine auf Papier dabei und konnte sie mit den Einträgen auf meinem Profil vergleichen. Google hatte schon einiges gefunden und mir zugeordnet. Das hatte ich auch nicht anders erwartet. Dennoch gibt es einiges zu tun:

  • Fehlende oder fehlerhafte Metadaten: Die Metadaten waren bei einem überwiegenden Teil der Einträge wenigstens lückenhaft, wenn nicht gar fehlerhaft. Hier muss ich also nacharbeiten.
  • Fehlende Einträge: Bis 2012 waren alle Artikel, Bücher, Buchbeiträge und Konferenzbeiträge vollständig, danach nicht mehr. Insbesondere Konferenzen, die ihre Beiträge nicht online stellen, werden auch nicht als Eintrag gefunden (z.B. der Konferenzband zum Workshop on E-Learning, der auch 2014 ausschließlich auf Totholz erscheinen wird, weshalb ich mich gegen eine Beitragseinreichung entschieden habe :(). Genauer gesagt fehlten die Beiträge zu den Konferenzen: 5. Forum Wissenschaftskommunikation, GOR13, GMW13, WeL13 (hier wurde einer von zwei Beiträgen gefunden, weil wir sie schon auf Qucosa gestellt hatten), EMOOCs14, MKWI14, GML14, DGHD14 und spätere, wobei die 2014er-Publikationen sicher einfach zu neu sind.
  • Posterbeiträge, Vorträge und Workshops: Diese Formate werden überwiegend nicht berücksichtigt, was ich verständlich finde, da es oftmals keine “richtige” Dokumentation dazu gibt und die Wissenschaftlichkeit auch nicht immer gegeben ist und überwiegend auch nicht überprüft wird. Dennoch haben es ein Vortrag (Vortragsreihe am Medienzentrum) und ein Workshop (GMW13) auf das automatisch erstellte Profil geschafft. Das stellt mich natürlich vor die Frage: sollte man die anderen ergänzen oder nicht?
  • Doppelte Einträge: Einige Beiträge wurden in mehreren Einträgen aufgeführt, bspw. die L3T-Kapitel einmal von der Webseite und einmal aus Google Books. Hier kann man die Einträge aber “mergen”, d.h. zusammenführen.
  • Falsch zugeordnete Beiträge: Mein Name ist ein Sammelbegriff. Diesmal war es eine Maren Lorenz, deren Beitrag mir zugetraut wurde. Er war noch nicht einmal schlecht, aber dennoch: raus damit.
  • Zusätzlich gefundene “Werke”: Und siehe da, Google Scholar hat außerdem noch meine Diplomarbeit, meinen Großen Beleg, eine Seminararbeit und ein Concept Paper aus dem BluES’n-Projekt gefunden. Über das Publish-or-Perish-Tool (PoP) gab es einen weiteren Blick in die Vergangenheit: Einen Schulaufsatz von mir aus der 10. Klasse – damals schon Open Access 😉 (und heute muss ich mit den “Sünden” meiner Jugend im Internet klarkommen, aber so schlimm ist es nicht).

Interessant fand ich auch die Zitationsstellen meiner Beiträge. So wurde das Advertorial “Lernmaterialien effektiv aufbereiten” viermal zitiert. Dreimal davon wahr ich selbst (auch, um es mal in eine “richtige” Publikation zu heben) und einmal in einer Dissertationsschrift, was mich doch sehr stutzig macht: Ein bezahlter Beitrag in einem Berater-Journal ist also an einigen Hochschulen “wissenschaftlich” genug, um zitierfähig zu sein? Naja gut. Aber ich habe dann ja die anderen Beiträge, die dann dafür herhalten können.

Action Items für die nächste Zeit

Ich habe nun also die Papierliste grün und rot markiert, je nachdem, welche Einträge gefunden worden sind. Nun versuche ich in nächster Zeit folgendes mal mitzumachen:

  1. Metadaten der vorhandenen Beiträge prüfen und ggf. korrigieren.
  2. Fehlende Einträge nachtragen. Die Frage, ob Posterbeiträge, Vorträge, Workshops etc. mit dazu sollen, werde ich wohl mit “mehr ist mehr” erst einmal testen. Letztendlich werden sie ja doch nicht zitiert werden, tragen aber zu einer vollständigeren Übersicht bei. Oder kennt jemand Argumente dagegen, das so zu handhaben?
  3. Entwurfsversionen als Open Access auf Qucosa vorantreiben. Die scheinen sehr gut sichtbar zu sein und die Umsetzung kostet ja “nur” etwa 20min pro Beitrag. Dann bin ich ja in 2 Wochen durch, wenn ich jeden Abend eine schaffe. 😉
  4. Das ganze weiter beobachten. Peter Baumgartner hat versprochen, auf seinem Blog weitere Erfahrungen zu teilen. Der ist ja ohnehin schon abonniert.

Bin ich jetzt doch eine Nummer? Publish or Perish?

Es bleiben noch einige Fragen, gerade wenn man über die Bewertung dieser Indizes nachdenkt:

  • Bin ich nur eine Nummer? Sind nur wissenschaftliche Publikationen auf Papier etwas wert? Was ist mit Projekten, Vorträgen, Gutachten/Reviews, Diskussionen oder Blogeinträgen? Klar sind das keine wissenschaftlichen Beiträge, aber sie machen mich als Wissenschaftler doch auch ein wenig aus.
  • Soll man zitiergefällig schreiben und nur noch mit “berühmten” Personen zusammen, um die Wahrscheinlichkeit des Gelesen- und Zitiertwerdens zu erhöhen? Gehört der Academic Search Engine Optimization (PDF) die Forschungszukunft?
  • Ist der h-index jetzt das Maß der Dinge? Sind es andere Kennzahlen?
  • Ist Google Scholar die Plattform der Zukunft? Wie sieht es mit Profilen auf Mendeley oder ResearchGate aus?

Ich weiß es nicht. Aber das gute ist: es weiß auch kein anderer 🙂 Ich werde mal schauen, was ich für mich mitnehmen kann: Zitationsübersicht, eine mehr oder weniger vollständige Liste, die ich auch über Universitätsgrenzen hinweg mitnehmen kann…

Ganz besonders hilfreich finde ich aber das neu erworbene Wissen darüber, was diese Zahlen eigentlich sagen und vor allem: was nicht. Ein fundierter Diskurs ist somit immer möglich. Ein wenig ärgere ich mich, dass ich das nicht schon letzte Woche zum Open-Access-Workshop der Universitätsbibliothek wusste, denn die Auffindbarkeit ist ein absoluter Vorteil des Dokumentenservers.

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#JFMH14 – Workshop zum Thema “Wie manage ich meinen Publikationsindex”

Andrea hat über den Workshop von Prof. Baumgartner zu Publikationsindezes gebloggt. Eine sehr gute Zusammenfassung über ein wirklich spannendes Thema – auch oder gerade wenn man dem ganzen kritisch gegenüber steht.

TUDfolio

Letztes Wochenende fand ein wirklich schönes, spannendes, lustiges, anspruchsvolles und sehr lehrreiches Junges Forum für Medien und Hochschulentwicklung in Dresden statt. derzeit bin ich noch beim Nachbereiten, was Rückblicke, Fotos und Berichtesammlungen angeht, müsst Ihr Euch leider noch gedulden. Was mir aber am Herzen liegt, schnell zu verbloggen, ist der Workshop von Prof. Baumgartner zum Thema Publikationsindices.

Begonnen hat der Workshop mit einer kleinen Gruppensession, in der untereinander die folgenden Fragen erörtert werden sollten:

fragen aus der Eröffnungsprezi von Prof. Baumgartner: http://prezi.com/wiojam8ayzy9/publikationsindizes/

In meiner Gruppe befanden sich so verschiedene und für sich interessante Leute, dass wir eigentlich noch viel länger Erfahrungen, Einsichten, Aussichten und Entwicklungen hätten austauschen können.

Da bereits im Workshop andiskutiert wurde, dass Prof. Baumgartner die Ergebnisse veröffentlicht, ich aber selbst, dann doch keine persönlichen Rechte verletzen möchte, gebe ich keine Namen an, sondern nur Titel/Position.

Zwei Mitarbeiter verschiedener pädagogischer Hochschulen in Österreich gaben an, dass Publikationen für seinen Arbeitsbereich nicht…

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Mal nicht Edu: Barcamp Myblögchen

Gute Ideen findet man nicht selten an ungewöhnlichen Orten. Die Postkarte zum #myblögchen fand ich im Toilettenvorraum vom Buschfunk und sie traf gleich drei meiner Vorlieben:

  1. Barcamps (wobei ich bisher nur auf Educamps war),
  2. Weblogs und
  3. Wortspiele (jetzt mal ehrlich: ich kenne deutschlandweit kein Barcamp mit tollerem Titel, Gegegnbeispiele gern als Kommentar).

Noch dazu fand es in Chemnitz statt. Nach einer sehr kurzfristigen Anmeldung saß ich also Samstag um 10 Uhr zwischen anderen Bloggern und solchen, die es werden wollen. Mit etwas Verspätung ging es dann in die Session-Planung. Zum Inhalt: Sketchnotes (zum Vergrößern anklicken) 🙂

Ich weiß (nicht erst durch die SEO-Session, dass Bilder natürlich nicht so “sexy” sind, wie Text, aber für eine ausführliche Session-Zusammenfassung fehlt mir schlichtweg die Zeit. So What, daher in jeweils einem Satz mit möglichst aussagekräftigen Begriffen:

  1. Rechtliche Aspekte: Ich bin ja ein wenig “Fanboy/-girl” von Prof. Gramlich und hätte ihm ewig zuhören können, gerade weil er die Beispiele kennt, nach denen ich frage und (bei ihm irgendwie sympatischerweise) keine digitalen Medien verwendet. (der lange Satz reicht dennoch nicht aus).
  2. Textgestaltung: Text müssen sexy sein und es ist schwer (aber mit den richtigen Methoden nicht unmöglich), sich vom eigenen Wortschatz zu lösen UND (hier bemerkt der aufmerksame Leser, dass ein Satz nicht ausreicht − die Autorin hat es zumindest bemerkt) es gibt auch nichtkommerziell Blogger, denen es sehr darauf ankommt, dass Texte komplett gelesen werden, statt das Schreiben in den Vordergrund zu stellen.
  3. Layout und Technik: Lässt sich weder in 1h Session noch in einem Satz erläutern, dennoch wird es versucht und wer nicht fragt bleibt dumm.
  4. SEO und Social Media: Es ist gut zu wissen, was einen Blog im Google Ranking nach oben zu bringen, damit man es nicht krampfhaft anwenden muss UND Sharing is Caring.
  5. Videos in Blogs: Ich habe Spiegelreflexkameras zur Videoaufnahme unterschätzt und House M.D. hat diesen Fehler nicht begangen.

Ein Barcamp ist kein Barcamp ist kein Barcamp

Ein Grund für mich, zum myblögchen zu gehen, war die Gelegenheit, neben den Educamps mal ein anderes Barcamp kennen zu lernen. Lob zuerst: Auch hier waren die Grundbedürfnisse (Strom, WLAN, Kaffee) befriedigt worden. Mit dem “das schmeckt sehr gut, obwohl es vegan ist”-Prinzip schienen auch alle satt und zufrieden zu sein. Die größere Teilgeberzahl von Educamps und die damit verbundene stärker notwendige Struktur in der Organisation bringt mich dennoch auf ein paar Verbesserungsvorschlägen (= Kritikpunkte konstruktiv formuliert):

  • Es fängt an, wenn es im Zeitplan steht. Auch wenn das spießig deutsch klingt: Die halbe Stunde Verzögerung des Beginns haben wir kaum wieder reinbekommen.
  • Es gibt eine Vorstellungsrunde. Bei den Educamps stellt sich jeder mit Namen, optional Twitternamen und drei Hashtags vor. 120 Teilgeber in 20 Minuten sind dort kein Problem aber wichtig.
  • Der Themen- und Zeitplan wird nicht demokratisch erstellt, denn man kann es nie allen recht machen, insb. bei parallelen Sessions. Methode bei Educamps: Alle, die eine Session ankündigen wollen, kommen nach vorn und tun das. Durch Handzeichen wird angezeigt, ob es sich überhaupt um eine interessante Session handeln könnte. Das Thema wird von den Teilgebern und der Orga-Assistenz in den Session-Plan eingeordnet, weiteres Mitspracherecht gibt es nicht.
  • Dokumentation wird angeregt. Ich fand es sehr beeindruckend, dass Marcus die Sessions nebenbei allein dokumentierte und verbloggte. Aber warum? Gemeinsame Doku per Etherpad oder GDocs FTW!

Was bleibt? Das zarte Pflänzchen sprießt

Auch mein zweites Fazit fällt ähnlich aus: Ich hätte nie ein solchen Interesse in Chemnitz an diesem Format und Thema vermutet. Die Bandbreite der Teilgeber war enorm: von Foodblogs über Apps bis hin zu satirischen Texten hat sich mein Feedreader erweitert (wobei sich zeigen wird, was sich über die Zeit hält). Die Fragestellungen waren weit gefächert, sodass ich neben Antworten auch weitere Fragen für mich mitgenommen habe, über die ich mir vorher noch keine Gedanken gemacht hatte.

Da ich leider zum Abschlussessen und -reden nicht mehr dabei war: Gab es hier Ideen/Ansätze/Vorhabensimpulse, die Vernetzung der Blogs in Chemnitz zu fördern?

Ich gehe mal davon aus, dass einige das MyBlögchen noch verbloggen werden, vielleicht ist die Antwort da auch dabei.

INNOQUAL Commentathon: Los geht’s!

Der INNOQUAL Commentathon ist gestartet. Als Local Partner unter dem Sammelbegriff “Saxon MOOCs United” sind wir mittendrin, aber gern auch noch offen für andere Teilnehmenden (einfach anschreiben). Andrea und ich haben gestern kurz gebrainstormt, und so schaut nun der Schlachtplan aus:

  1. Ab jetzt:
    • Sucht Euch (mindestens) ein Paper aus
    • Schreibt im Etherpad Euern Namen dahinter
    • Kommentiert fleißig
  2. 05.05.2014 um 16:30 Uhr Live-Session „Reviewnar“: Austausch von Erfahrungen, Kriterien zur Begutachtung etc. Dann hier
  3. Danach:
    • Kommentiert weiter fleißig
    • Optional: zweites Reviewnar
  4. 11.05.2014 Abschluss des Commentathons

Ein paar mehr Hinweise haben wir Euch in ein paar Slides zusammengestellt. Für weitere Fragen stehen wir natürlich gern zur Verfügung.

Wir sind Commentathon-Partner \o/

…CommentaWAS?

Der Commentathon ist eigentlich nichts anderes als ein Review-Prozess: Man begutachtet wissenschaftliche Beiträge um zu entscheiden, ob sie für ein Journal oder eine Konferenz angenommen werden sollen. Aber…

…was ist an einem Commentathon anders als an einem traditionellen Review-Prozess?

  • Es wird kein Gesamtgutachten erstellt. Vielmehr kommt es auf kleine Kommentare, Hinweise und konstruktive Kritik an, die an den betroffenen Stellen hinterlassen werden.
  • Es ist offen. Mehr oder weniger.
  • Es ist keine Arbeit, sonder ein “Event” 🙂

Das ganze sieht für das Journal for Innovation and Quality in Learning (INNOQUAL), das den Commentathon veranstaltet, so aus:

Review-Prozess von Innoqual

Mehr Details gibt es hier.

…ok, und worum geht es?

Das Journal for Innovation and Quality in Learning (INNOQUAL) gibt ein Schwerpunktheft zum Thema “Qualität von MOOCs” heraus. Darum werden sich folglich auch die Beiträge drehen. Als lokale Partner für den Commentathon sind dabei:

  • Graz University of Technology, Univ.-Doz. Dr. Martin Ebner, Seminar, LV “Technology Enhanced Learning”
  • University of Education Heidelberg, Prof. Dr. Christian Spannagel, research group “Playgroup”
  • und wir alias “Saxon MOOCs United”, working group lead by Anja Lorenz (Chemnitz University of Technology) and Andrea Lissner (Dresden University of Technology)

…wer ist denn bitteschön “Saxon MOOCs United”?

 

In Sachsen wurde und wird mit MOOCs experimentiert: SOOC13 und SOOC1314 sind bereits vorbei, SOOPAL startet in der nächsten Woche. Einige Team-Mitglieder dieser Projekte fanden die Idee des offenen Reviews toll und schupps: gab es einen Namen für uns alle 🙂

Wir können gespannt sein, immerhin gab es noch keinen Commentathon.

Übrigens: Das Team “Saxon MOOCs United” ist übrigens nicht so dolle elitär und fest formiert. Ich könnte mir vorstellen, dass wir noch ein paar Mitglieder vertragen könnten. Interessenten können sich gern bei mir melden, dann schauen wir mal 😉

“L3T 2.0” oder “Wie soll ich nur traditionelle Publikationen je wieder ernst nehmen?”

tl;dr

L3T 2.0 in 7 Tagen: Check!

Rückblick

Ich habe gerade meinen Blogpost zur Veröffentlichung von L3T 1.0 wiedergefunden (Link) und musste etwas schmunzeln:

“[…] Martin und Sandra haben wirklich ein Wunder vollbracht, nicht nur was die Organisation der Kapitelverteilung und -gutachten angeht (116 Autoren, 80 Gutachter), sondern auch wenn man die kurze Zeitspanne betrachtet, in der das Buch fertig gestellt wurde: In nicht einmal einem Jahr wurden 48 Kapitel erstellt, begutachtet, gelayoutet und “ganz nebenbei” noch Videos, Bookmarklisten und sogar iPhone und iPad-Apps erstellt (Android folgt). Daber wurde die gesamte Bandbreite des Social Webs genutzt (FacebookTwitterVodpodFlickrSlideshareCiteULikeMister Wong). Auf der Learntec wurde mit einer sehr hübschen Prezi-Präsentation von der kurzen “Geschichte” des Buches berichtet und es war auch schön, einige Autoren dort zu treffen. Parallel lief ein Online-Flashmob. […] “

“nicht einmal ei[n] Jahr”…

Nachdem ich in den letzten zwei Tagen versucht habe, ein wenig aufzuholen und die nächste Woche vorzubereiten, habe ich diese vielen tollen Beiträge gelesen, in denen das Go-Live der zweiten Auflage von L3T berichtet wird – und einen eigenen ganz vergessen (banghead) ← ich vermisse Skype-Smileys für Blogs.

Die Veröffentlichung

… war etwas ganz besonderes, wie damals zur ersten Ausgabe. Dieses Mal gab es eine Pressekonferenz, bei der auch von Camp zu Camp geschalten wurde (und ich weiß immer noch nicht, was an einer nicht-standhaften WebCam so besonders ist… andere bekommen da Oscars für 😉 ).

L3T 2.0 – Abschlusspräsentation / -pressekonferenz von Martin Ebner (CC-BY)

Funfact: Obwohl meine Kolleg/inn/en von dem Projekt wussten, haben sie mich tw. hinterher trotzdem gefragt, wann das denn jetzt herauskommt 😀

L3T 2.0 in Zahlen

Dann vergleichen wir das Ganze mal…

1. Ausgabe 2. Ausgabe Vergleich
Kapitelanzahl 48 59 +11 (+23%)
Seitenzahl* 452 592 +140 (+31%)
Autor/inn/enzahl 115 140 +25 (+22%)
Gesamtmitwirkende über 200 268
Preis* (Farbe, Hardcover) 129 € 199 € +70€ (+54%)

*Bei den Seitenzahlen wurde auf die Print-Version von ePubli zurückgegriffen, beim Preis die jeweiligen Ausgaben bei BoD und ePubli verglichen

Ich habe gerade überlegt, ob ich die letzte Zeile wieder löschen soll, aber ich hatte die Verzerrung übersehen: 54% Preissteigerung dafür, dass 131% des Buches überarbeitet wurden (gemessen an den Seitenzahlen) halte ich für ziemlich fair. Klar, 199€ sind ein Batzen Geld, aber (und das bleibt das Beste an L3T): Alle Kapitel stehen OpenAccess unter CC-BY-SA-Lizenz und sind aktuell als PDF (geplant sind noch HTML und ePub) kostenfrei downloadbar – und wurden bis jetzt auch schon über 3000mal heruntergeladen. Außerdem kann das Buch auszugsweise bestellt werden, d. h. man lässt sich nur die Kapitel binden, die man haben möchte.

Und ich so?

Anstoßen in Chemnitz

… ich hatte im Projekt L3T 2.0 mehrere Rollen: Ich war Camp-Leiterin in Chemnitz, habe Reviews koordiniert und selbst einen Artikel gereviewt (schließlich musste ich wissen, was die Reviewer erwartet), gelayoutet, mir von Ute erklären lassen, wie sie L3T in die Fachdatenbanken einbringen kann, mit ihr zusammen überlegt, wie sich L3T mit den Regularien der VG Wort zusammenbringen lässt, mit Tracy zusammen die schräge Online-Stunde veranstaltet und… Kuchen “gebacken”.

Kalter Hund, L3T-Style

Achja, und unsere beiden Artikel überarbeitet (Wobei ich ehrlicherweise sagen muss, dass nur kleine Teile geändert wurden, waren eben schon gute Beiträge ^^):

Ganz nebenbei habe ich von den Bibliotheksmitarbeiter/inne/n eine Menge gelernt. Die machen nämlich noch sehr viel mehr, als Bücher auszuleihen und mir zu schreiben, dass ich jetzt mal wieder eins abgeben muss (Universitätsverlag, OpenAccess-Support, OJS-Bereitstellung, Qucosa…). Ich hoffe, dass ich mit den tollen Mitarbeitern dort noch lange in Kontakt bleiben werde.

Und jetzt?

Ich gewöhne mich wieder ein wenig dran, nicht mehr bei der Arbeit beobachtet zu werden (während der Camps konnte man uns per stehender Videokonferenz zuschauen), normal zu schlafen (das klappte noch nie sehr gut) und zu essen (t.b.d.). Aber ich muss das auch: Die GMW13 steht an, bei der wir mit einem Workshop “#SOOC13 Stationen eines MOOC: Kofferpacken für Massive Open Online Courses” und einem Vortrag “(Wissens-)Kooperation und Social Media in Forschung und Lehre” aus dem eScience-Netzwerk vertreten sind. Außerdem bietet es sich ja geradezu an, im EduCamp ein L3T-Klassentreffen zu veranstalten und allen Interessierten davon zu berichten (hier geht es im Etherpad schon mit dem Brainstorming los). Außerdem schaue ich vielleicht mal bei den Bildungsäpplern vorbei… aber das ist alles erst (und nur) nächste Woche…

[L3T 2.0] Das Internet ist Neuland… zumindest für die VG Wort

Kurz ein wenig Kontext: Im Lehrbuchprojekt L3T 2.0, zu dem es hier schon einige Beiträge gab (unter dem Tag L3T), kümmern wir uns im Camp Chemnitz u. a. auch darum, dass die Kapitel des Open-Access-Lehrbuchs in relevanten Fachdatenbanken erscheinen (hier kann man mehr dazu lesen). Dabei ist die Fachdatenbank pedocs unsere erste Anlaufstelle: Neben der guten Sichtbarkeit und dem sehr netten und kompetenten Kontakt übernimmt pedocs noch die Eintragung in weitere Datenbanken UND hinterlegt Zählpixel der VG Wort.

Moment mal… VG Wort? Da hatten wir ja noch gar nicht dran gedacht. Sollten wir das auch auf unserer Webseite versuchen? Die Zugriffszahlen sollten reichen, also warum nicht? …aber das Ganze ist nicht so einfach… und so begann unsere Reise durch die Regularien der VG Wort, von denen ich hier ein wenig berichten möchte.

Hierzu gleich: Wir haben viel gelesen (sowohl auf offiziellen Webseiten als auch auf Blogs), mit den Mitarbeitern der VG Wort gesprochen und auch mit einigen Repository-Betreibern Erfahrungen ausgetauscht (hierzu zählen pedocs und das DIPF). Dennoch erheben wir keinen Anspruch auf Richtigkeit der Angaben und bitten ausdrücklich um Richtigstellung und weitere Hinweise!

tl;dr

Die VG Wort ist für das gedruckte Werk gemacht. Texte im Internet, egal ob Blogpost oder wissenschaftliche Publikation, werden zunächst nicht sehr viel anders behandelt. Für die Veröffentlichung an mehreren Orten (bspw. eigene Webseite und Fachdatenbank) und in unterschiedlichen Formaten scheint es keine Lösung zu geben, die den Urheber in angemessener Weise würdigt.

Die VG Wort

Die VG Wort schüttet Tantiemen für Textwerke an ihre Mitglieder aus und ist damit so etwas wie die GEMA für Texte – und etwa genauso “beliebt”. Ich will hier aber gar nicht auf andere Beispiele eingehen, da kann man sich im Internet belesen (ein Beispiel hier). Der folgende Abschnitt soll wirklich knapp erläutern, was die VG Wort macht und wie das vor allem für elektronische Texte aussieht.

Woher nimmt die VG Wort das Geld für die Ausschüttungen?

Immer dann, wenn Texte kopiert, verliehen, vermietet oder gezeigt werden ist die VG Wort da, um ein wenig Geld dafür einzusammeln, dass die Urheber diese Texte etwas davon abbekommen. Eigentlich keine schlechte Idee.

Wer bekommt davon etwas?

Potentiell jeder, der Texte verfasst, mit denen das oben Beschriebene (kopieren, verleihen, vermieten, zeigen etc.) geschehen kann. Dazu muss man sich anmelden und einen Vertrag abschließen. In Wissenschaft und Forschung ist das in der Regel ein Wahrnehmungsvertrag. Einmal angemeldet kann man seine Texte melden (und das jährlich bis zu einem bestimmten Stichtag) und die VG Wort prüft dann, ob das Werk die Mindestanforderungen dafür erfüllt, dass es bei der Ausschüttung berücksichtigt wird. Zu diesen Anforderungen gehört beispielsweise, dass ein Buch ausreichend oft in einer Bibliothek steht oder bei Texten im Internet, dass sie oft genug gelesen werden.

Für Texte im Internet gibt es also auch Tantiemen?

Ja, so sieht das die VG Wort vor und hat sich mit METIS (Meldesystem für Texte auf Internetseiten) auch ein Verfahren zum Umgang mit solchen Texten ausgedacht. Dabei muss man ein Zählpixel beantragen und packt das bisschen Code dann auf die Seite, wo der Text (mindestens 1800 “Anschläge”, also rund 13 Tweets 😉 ) steht. Erreichen die Zugriffe auf die Seite eine magische Grenze (2011 waren es 1500, PDF), dann gibt es Tantiemen, 2011 waren das 10€ ab 2500 Zugriffen, ab 6000 Zugriffen gab es 15€, ab 24.000 Zugriffen 20€.

Dann melden wir doch die L3T-Kapitel bei der VG Wort an! Aber wie?

Gerade weil L3T ein OER-Projekt ist, erscheint es sinnvoll, über die VG Wort-Tantiemen den Autoren ein wenig zurückgeben zu können. Das Geld, was man selbst mit jedem Kopierer und USB-Stick bezahlt, geht sonst nur an Sarazin und Co., da ist es doch besser, es unterstützt auch die (oft ehrenamtlich arbeitenden) Autoren in einem solchen Projekt. Sicher kann man das differenziert betrachten (bspw. hatten sich bei einer Umfrage der Wikimedia die Autoren dagegen ausgesprochen), das soll dann aber jedem Autoren freigestellt sein, ob er die L3T-Texte bei der VG Wort meldet. Die Voraussetzung dafür wollen wir aber gern schaffen. Aber das ist nicht so leicht, denn die L3T-Texte sind nicht nur jeweils ein Text im Internet…

Was unterscheidet die L3T-Artikel von dem Standard-Verständis der VG Wort von “Texten im Internet”?

Texte im Internet sind für die VG Wort nicht so sehr viel anders als die, die auf totem Holz im Bücherregal stehen: sie haben eine Mindestlänge (im Netz mind. 1800 Zeichen) und müssen wenigstens ein paar Mal aufgerufen worden sein (in Netz eben 1500 mal). Das mag für viele Texte im Netz kein Problem sein: Bei einem Blog hat man eben eine Post-Seite, auf der man das Zählpixel unterbringen kann (btw.: auf meinem Blog habe ich kein solches Pixel, vielleicht denke ich mal drüber nach, ich glaube aber kaum, dass ich die Mindestzahl erreiche). Aber bei den L3T-Kapiteln ist das an einigen Stellen anders:

1. Die Texte werden durch Dritte (L3T, Repository-Betreiber, etc.), d. h. nicht von den Autoren selbst online gestellt

Am Mittwoch, dem 28.08.2013 sollen die Kapitel online gehen. Am praktikabelsten wäre also eine Meldung zentral durch das L3T-Team. Aber es geht ja darum, dass am Ende die Autoren die Tantiemen bekommen.

Bekommt man die Einnahmen dann zentral und muss man dann weiterverteilen? Wie verläuft die Meldung?

2. Die Texte sind an verschiedenen Orten abrufbar

Wir waren ja darauf gekommen, auch Zählpixel für die L3T-Seite einzusetzen, als wir bei pedocs erfahren hatten, dass die Vergabe von Zählpixeln dort automatisch mit erfolgt.

Aber packt man dann einfach das gleiche Zählpixel auf zwei Seiten? Oder bestellt man zwei Zählpixel und rechnet die hinterher zusammen? Und was passiert, wenn die Kapitel auf weiteren Seiten oder in weiteren Datenbanken erscheinen (was durch die Veröffentlichung unter CC-BY-SA-Lizenz durchaus erlaubt wird)?

3. Die Kapitel werden in verschiedenen Formaten angeboten

Durch das Setzen in einem eigens von der TU Graz entwickelten Editor sollen die Kapitel nicht nur als PDF, sondern auch als HTML und ePub-Format erscheinen.

Aber auch hier stellen sich die Fragen: gleiches Zählpixel? Unterschiedliches Zählpixel…? Und wie können wir die Zählpixel in den verschiedenen Formaten integrieren?

Die Antworten (aktueller Recherche-Stand)

Gut, also was haben wir bisher herausgefunden? (Ich wiederhole: das sind aktuelle Recherche-Ergebnisse und wir sind uns absolut nicht sicher, ob das so stimmt und ob wir nicht auf anderen Wegen mehr erreichen können. Der Blog-Post ist durchaus auch dazu gedacht, Ideen und Erfahrungen einzusammeln, wie wir eine bessere Lösung erreichen können.)

zu 1.) Wer meldet die Texte der VG Wort?

Wir sind hier diverse Lösungen durchgegangen:

  • Die Meldung über die Autoren, d. h. konkret: die Autoren besorgen ein Zählpixel, senden uns den Code und wir bauen ihn ein, würde wohl zu lange dauern, zumal wir davon ausgehen, dass noch nicht alle Autoren bei VG Wort gemeldet sind und dieser Vorgang ein wenig dauert.
  • L3T bzw. der BIMS-Verein kann sich (nach Recherchen von Sandra) wohl nicht als Verlag anmelden. Zudem haben die letzten Diskussionen zum Leistungsschutzrecht mehrfach ergeben, dass es wohl keine klare Definition gibt, was ein Verlag ist.
  • Da unser Universitätsverlag prinzipiell auch Anmeldungen bei der VG Wort vornehmen kann, die Texte dann vermutlich auf den Servern der TU Graz liegen werden, hatten wir auch kurz ins Auge gefasst, das über die dortige Bibliothek zu regeln. Als uns eingefallen war, dass Graz in Österreich liegt, haben wir diesen Gedanken wieder verworfen…

Aber so schlimm war das Suchen nach einer Lösung hier nicht: es gibt anonyme Zählpixel. Laut Informationsblatt (PDF) dürfen diese Zählmarken u. a. von “Seitenbetreibern, die für Urheber auf der eigenen Seite schnell Zählmarken einbauen wollen, ohne sich bereits beim Einbau Gedanken über die Zuordnung der Zählmarken machen zu müssen” verwendet werden. Die bauen wir ein und geben dann die Codes an die Autoren weiter, die diese dann personalisieren, d. h. ihrem Nutzeraccount zuordnen können.

zu 2) Was passiert bei verschiedenen Abruforten?

Tja, hier ist unsere aktuelle Lösung weniger zufriedenstellend. Laut telefonischer Auskunft der VG Wort können unterschiedliche Zählpixel, die eigentlich zu einem Text gehören, nicht zusammengezählt werden. Der gleiche Code für ein Zählpixel kann aber an verschiedenen Stellen hinterlegt werden.

ABER von einem Mitarbeiter eines anderen Repository-Betreibers haben wir erfahren (weil uns eine solche Lösung nicht in den Sinn gekommen war und die VG-Wort-Ansprechpartnerin uns das auch nicht direkt gesagt hatte), dass dann nur die mittlere Zugriffszahl gilt, d. h. die Anzahl der Zugriffe durch die Anzahl der Zugriffsorte geteilt wird.

Ein Rechenbeispiel: Ein Kapitel wird auf der L3T-Webseite 1600mal heruntergeladen und hätte damit die erforderliche Mindestzahl zur Ausschüttung überschritten. In einem anderen Repository hat es 400 Zugriffe. Das macht 2000 Zugriffe insgesamt. Die VG Wort wertet aber nur das Mittel, d. h. 2000 Zugriffe durch zwei Zugriffsorte = 1000 Zugriffe und damit keine Ausschüttung.

Das ist sicher nicht im Sinne der Urheber. Also bleibt es zunächst die Lösungen mit den separaten Zählpixeln die bessere, wenn auch weit weg von einer Optimalvorstellung.

zu 2) Was passiert bei verschiedenen Abrufformaten?

Hier scheint gleiches wie bei der Frage 2 zu gelten: es sind ja zwei Abruforte und damit zwei Zählstellen. Dann lieber separate Pixel. Fun-Fact: Die Zählpixel gibt es nur für HTML und PDF. Das ePub-Format gibt es für die VG-Wort nicht 😦

Fazit

Auch nach den vielen Recherchen sind wir uns nicht sicher, ob die gefundenen Antworten hier richtig sind. Leider bietet die Webseite der VG Wort nur wenig Antworten (zum Beispiel taucht der Begriff ePub nur in einer Handreichung zu Schulbüchern auf, eine Erklärung darüber, ob und warum das Format gemeldet werden kann, gibt es nicht).

Zudem ärgert mich die gewollte Intransparenz der VG Wort (die man auch schon von Druckwerke kennt): So heißt es beispielsweise zur Handreichung der anonymen Zählpixel (PDF Seite 9):

Können die Zugriffszahlen eingesehen werden?
Nein. Die Zugriffszahlen dienen allein der Feststellung des Mindestzugriffs bzw. der festgelegten Schwellenwerte und können von keinem Melder eingesehen werden.”

Warum die Einsicht in die Zugriffszahlen nicht möglich ist, wird nicht begründet.

Wir versuchen bei L3T nun also erst einmal, nach den oben genannten Lösungen vorzugehen, können aber nicht versprechen, dass das alles klappt und die Schwellenwerte für möglichen Ausschüttungen überhaupt erreicht werden. Wir bitten daher um Geduld und Verständnis, sollte uns hier irgend etwas behindern – und um Mithilfe, falls hier jemand andere Kenntnisse und Erfahrungen hat.

[Update] Nach einem Telefonat mit der VG Wort würde die Anmeldung eines Textes auf mehreren Webseiten nicht zu einer Dividierung der Zugriffszahlen führen… wir fragen jetzt noch einmal per Mail an.